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Forst: Rekonstruierte Kleinode stehen noch

3. November 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst | | Teilen

Die Rüdigerstraße wurde in der vergangenen Woche gesucht

Rüdigerstraße in Forst weckt Kindheitserinnerungen.

Viele Leser haben die Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Hannelore Schichor: „Dieses Bild von der Rüdiger Straße war schon einmal, vor acht Jahren, in der Heimatzeitung abgebildet. So wie damals freue ich mich auch diesmal darüber, denn es erweckt schöne Kindheitserinnerungen in mir! Das Haus vorn links ist die Rüdiger Straße 29. 1896 wurde das Grundstück als Ackerland vom Maurermeister Bodo Hammer erworben. Er baute darauf dieses Haus, das mein Urgroßvater, der Tuchfabrikant Ernst Just, vor 100 Jahren, im Dezember 1917, käuflich erwarb. 1921 wurde mein Vater in diesem Haus geboren. Hinter dem Haus befindet sich ein Garten, der an die Mauerstraße grenzt. Hier konnten meine Schwester und ich nach Herzenslust spielen und den Kaninchen, wenn sie „Freigang“ bekamen, an den Ohren ziehen. In der Rüdiger Str. 25 (2 Häuser weiter, Richtung Sorauer Straße), wohnte unsere Tante Else – von uns „Eta“ genannt. Bei ihr durften wir stets ein- und ausgehen. Sie machte uns immer leckeren Zwieback mit Butter und darüber Zucker und spielte mit uns Karten. Wahrscheinlich ist die beschriebene Karte im ‘Boten’ sogar von ihr verschickt worden!Viele Leser haben die Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Hannelore Schichor: „Dieses Bild von der Rüdiger Straße war schon einmal, vor acht Jahren, in der Heimatzeitung abgebildet. So wie damals freue ich mich auch diesmal darüber, denn es erweckt schöne Kindheitserinnerungen in mir! Das Haus vorn links ist die Rüdiger Straße 29. 1896 wurde das Grundstück als Ackerland vom Maurermeister Bodo Hammer erworben. Er baute darauf dieses Haus, das mein Urgroßvater, der Tuchfabrikant Ernst Just, vor 100 Jahren, im Dezember 1917, käuflich erwarb. 1921 wurde mein Vater in diesem Haus geboren. Hinter dem Haus befindet sich ein Garten, der an die Mauerstraße grenzt. Hier konnten meine Schwester und ich nach Herzenslust spielen und den Kaninchen, wenn sie „Freigang“ bekamen, an den Ohren ziehen. In der Rüdiger Str. 25 (2 Häuser weiter, Richtung Sorauer Straße), wohnte unsere Tante Else – von uns „Eta“ genannt. Bei ihr durften wir stets ein- und ausgehen. Sie machte uns immer leckeren Zwieback mit Butter und darüber Zucker und spielte mit uns Karten. Wahrscheinlich ist die beschriebene Karte im ‘Boten’ sogar von ihr verschickt worden! Rechts ist eine Villa zu sehen, in der nach dem Krieg ein Kindergarten eingerichtet wurde. In diesen bin ich sehr gerne gegangen – die Leiterin, damals Fräulein Langematz – später Frau Woye,  hat es sehr gut verstanden, Kinder zu begeistern. Die jetzigen Besitzer der Rüdiger Straße 29 und 27 haben diese Häuser sehr schön rekonstruieren lassen, so dass sie wieder wahre ‘Kleinode’ im letzten Abschnitt der Rüdiger Straße darstellen.“ Gewonnen hat diese Woche Hannelore Schichor.


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