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Drebkau: Eine Stadt, zehn Teile, 23 Dörfer

10. November 2017 | Von | Kategorie: Spree-Neiße | | Teilen

Entlang der Drebkauer Hauptstraße befinden sich mehrere Geschäfte. Die Trasse führt direkt zum Markt Foto: T. Richter-Zippack

Ein Streifzug durch die Gemeinde Drebkau / Mehrere wenig bekannte Orte.

Drebkau (trz). Wer an Drebkau denkt, hat meist das kleine Ackerbürgerstädtchen mit Marktplatz, Kirche und Schloss vor seinem geistigen Auge. Manche auch das Museum Sorbische Webstube, die Brauerei und den Bahnhof. Viele sehen auch die noch relativ neue Ortsumfahrung, deren Eröffnung sich am 14. Dezember zum achten Mal jährt. Immerhin: Seitdem sich der Fernverkehr nicht mehr durchs enge Drebkau quälen muss, ist es im Städtchen merklich ruhiger geworden. Schöner zum Bummeln. Und zum Verweilen.
Doch Drebkau ist tatsächlich viel mehr als „nur“ die Kernstadt. Zur gleichnamigen Gemeinde zählen nämlich zehn Ortsteile. Diese wiederum bestehen aus insgesamt 23 Dörfern. Deren Namen kennen selbst manche Drebkauer nicht, wie man vor Ort bisweilen hört, geschweige denn Cottbuser. Schon mal was von Reinpusch gehört? Oder von Oelsnig? Eher dann schon von Auras oder Papproth. Andere sind in den größeren Nachbarorten aufgegangen. Beispielsweise Wintdorf in Leuthen. Dann gibt es noch die Wohnplätze. Die Bollmühle bei Siewisch gehört ebenso dazu wie die einstige Bergmannsiedlung Merkur bei Rehnsdorf oder auch die Kolonie Greifenhain. Insgesamt rund 5600 Menschen sind in der Gemeinde zuhause.
In Drebkau mit seinen Ortsteilen gibt es eine Menge zu entdecken. Manches erschließt sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick, dann dafür umso intensiver. Beispielsweise die beiden imposanten Drebkauer Schlossparks. Zum einen das mit uralten Bäumen, zwei Teichen und einem Fließ ausgestattete Ensemble rund um das Stadt-schloss. Zum anderen der Raakower Park mit der Ruine des vor nunmehr acht Jahren abgebrannten Raakower Schlosses.
Weitere Gutshäuser beziehungsweise Parks sind unter anderem in Radensdorf, in Koschendorf, in Steinitz, Jehserig und Rehnsdorf zu finden. Abgebrannt ist das Leuthener Schloss.
Darüber hinaus präsentiert sich die Gemeinde wirtschaftlich gut aufgestellt. Davon zeugt ein Blick ins Gewerbegebiet Spremberger Straße. Rund zehn Firmen haben sich dort angesiedelt, das größte Unternehmen vor Ort ist das Glaswerk.


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