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Forst: Blick bis zur Nordsee möglich

10. November 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst | | Teilen

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Cottbuser Straße in Forst gesucht

Leser erinnern sich an die Cottbuser Straße im alten Forst.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Gerda Henschel. Sie schreibt folgendes: „Wenn man beim Optiker Matthies eine gute Brille bekam, konnte man die Fische in der Nordsee sehen! So lautete damals ein Spruch. Das Foto zeigt also die Cottbuser Straße. Man blickt in Richtung der Stadtkirche, nach rechts ging die Wasserstraße, die es nicht mehr gibt, links die Promenade. Der Laden links mit der Markise war ein HO-Lebensmittel. Das Gebäude gegenüber beherbergte die Sozialversicherung bzw. Krankenkasse. Erkennen kann man daneben den Schriftzug ‘Paul Schlaugk’, eine Fleischerei. Ich weiß noch, dass meine Mutter dort einkaufte, als es noch Lebensmittelkarten gab. Der Fischkonsum Nordsee schloss sich an, das erklärt den obigen Ausspruch. Nämlich gegenüber, nicht sichtbar, hatte der Optiker Matthies sein Geschäft.Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Gerda Henschel. Sie schreibt folgendes: „Wenn man beim Optiker Matthies eine gute Brille bekam, konnte man die Fische in der Nordsee sehen! So lautete damals ein Spruch. Das Foto zeigt also die Cottbuser Straße. Man blickt in Richtung der Stadtkirche, nach rechts ging die Wasserstraße, die es nicht mehr gibt, links die Promenade. Der Laden links mit der Markise war ein HO-Lebensmittel. Das Gebäude gegenüber beherbergte die Sozialversicherung bzw. Krankenkasse. Erkennen kann man daneben den Schriftzug ‘Paul Schlaugk’, eine Fleischerei. Ich weiß noch, dass meine Mutter dort einkaufte, als es noch Lebensmittelkarten gab. Der Fischkonsum Nordsee schloss sich an, das erklärt den obigen Ausspruch. Nämlich gegenüber, nicht sichtbar, hatte der Optiker Matthies sein Geschäft.Im Haus rechts, kaum sichtbar, hatte der Zahnarzt Fengler in der ersten Etage seine Praxis, darunter war das Milchgeschäft, in das ich als Kind zuerst noch mit Milchkanne und Marken einkaufen geschickt wurde, die Verkäuferin goss mit Schwung die Milch ein, später gab es Glas-Pfandflaschen. Im verdeckten Straßenverlauf zur Kirche gab es noch das Geschäft Hüfner mit Geschirr, Spielwaren, Taschen usw. mit vielen schönen Schaufenstern. Die Ecke an der Kirche bildete der große Lebensmittelkonsum des Herrn Reinfeld, gegenüber waren die Buchhandlung Rothe und die Drogerie Belitz. Vor dem Geschäft für Herrenbekleidung Lerche lag immer ein Show, fast ahnt man ihn noch auf dem Foto. Später war dort stadtbekannt ‘Grögers Eisdiele’.  Noch eine kleine Anekdote zur ‘Nordsee’. Ich fragte einmal den Verkaufsstellenleiter, warum es denn keinen Aal gäbe. Antwort: ‘Ich kann mir doch so etwas nicht hinlegen – es fragt ja niemand danach.’ Dieses Foto war für mich wirklich ein Heimspiel. Es hat Spaß gemacht, sich zu erinnern. Die Gegend war ein wichtiges Zentrum.  Von dort kam man auch zu Geschäften in der Amtstraße, Mühlenstraße und bis zum Lindenplatz.“Wolfgang Marlow merkt an: „Auf dem Bild in Ihrer Zeitung vom 4.11 hat man die Blickrichtung von der Promenade in dieCottbuser Straße und in die Uferstraße. Das hohe Haus war vor dem Krieg ein Kaufhaus, das auf der Ecke Uferstraße/Cottbuser Straße stand. Links daneben in Richtung der Stadtkirche war eine Fleischerei, die ‘Nordsee’, und danach kam auf der Ecke Cottbuser/Thumstraße Tuch-Noack. Nach dessen Geschäftsaufgabe wurde Grögers Eisdiele daraus. Gegenüber waren der Schuhladen und der Optiker Matthias. Links im Bild ist die Promenade, die auch Sonntagvormittag geöffnet hatte. Daneben war ein Dienstleistungsladen. Da brachten die Frauen ihre Perlonstrümpfe zur Maschenaufnahme hin, und es wurden auch Schirme sowie Schuhe usw. repariert. Auf der Seite, wo der Fotograf steht, war der Obst- und Gemüseladen Meißner. Heute steht das Kaufland auf der Fläche.“Herzlichen Dank allen fleißigen Schreibern!


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