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Spremberg war Bahnhofsstadt

17. November 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Spremberg | | Teilen

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Berliner Straße mit dem Stadtbahnhof in Spremberg gesucht

Leser erinnern sich an die Berliner Straße mit dem alten Stadtbahnhof.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch H.-J. Klammer. Er schreibt folgendes: „In der Ausgabe vom 11.11. ist ein sehr schönes altes Bild zu sehen. Ich schätze aus den 1930er-Jahren. Es zeigt die Berliner Straße in Richtung Zentrum in etwa ab der Einmündung Drebkauer Straße. Auf der rechten Seite sieht man  das architektonisch sehr schöne Fabrikgebäude des Textilbetriebes und auf der linken Seite den Lokschuppen der Spremberger Stadtbahn. Beides zeigt, wie Spremberg damals schon modern und fortschrittlich war. In dem Fabrikgebäude fanden viele einen Arbeitsplatz. Hinter dem Lokschuppen links erstreckte sich das Gelände des Spremberger Stadtbahnhofs. Spremberg hatte damals und bis ca 1946 fünf Bahnhöfe . Nur in der Innenstadt waren keine Gleise verlegt. Den Stadtbahnhof als zentralen Standpunkt und Kreuzungspunkt der Schmalspurbahn, von dem aus alle großen Industriebetriebe der Stadt über einen Gleisanschluss angebunden waren. Neben der Berliner Straße in Richtung Cantdorf rechts wo später das Spreelacartwerk errichtet wurde, war der ‘Westbahnhof’, Am Übergang der Dresdener Straße zur Hoyerswerdaer Allee, auf dem Gelände des späteren ‘Kraftverkehrs Hoyerswerda, Autohof Spremberg’  befand sich der  ‘Ostbahnhof’.  Am Ende der Karl-Marx-Straße,  Zwischen Kraftwerkstraße und Wiesenweg  befand sich der ‘Südbahnhof’. Auf dem Georgenberg war der ‘Hauptbahnhof’. Alle fünf Bahnhöfe waren durch Gleisanschlüsse  miteinander  verbunden, sodass Transporte aus und in verschiedene Richtungen durchgeführt werden konnten. Aber es wurde auch Personenbeförderung am Hauptbahnhof, am Südbahnhof und am Westbahnhof durchgeführt.“Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch H.-J. Klammer. Er schreibt folgendes: „In der Ausgabe vom 11.11. ist ein sehr schönes altes Bild zu sehen. Ich schätze aus den 1930er-Jahren. Es zeigt die Berliner Straße in Richtung Zentrum in etwa ab der Einmündung Drebkauer Straße. Auf der rechten Seite sieht man  das architektonisch sehr schöne Fabrikgebäude des Textilbetriebes und auf der linken Seite den Lokschuppen der Spremberger Stadtbahn. Beides zeigt, wie Spremberg damals schon modern und fortschrittlich war. In dem Fabrikgebäude fanden viele einen Arbeitsplatz. Hinter dem Lokschuppen links erstreckte sich das Gelände des Spremberger Stadtbahnhofs. Spremberg hatte damals und bis ca 1946 fünf Bahnhöfe . Nur in der Innenstadt waren keine Gleise verlegt. Den Stadtbahnhof als zentralen Standpunkt und Kreuzungspunkt der Schmalspurbahn, von dem aus alle großen Industriebetriebe der Stadt über einen Gleisanschluss angebunden waren. Neben der Berliner Straße in Richtung Cantdorf rechts wo später das Spreelacartwerk errichtet wurde, war der ‘Westbahnhof’, Am Übergang der Dresdener Straße zur Hoyerswerdaer Allee, auf dem Gelände des späteren ‘Kraftverkehrs Hoyerswerda, Autohof Spremberg’  befand sich der  ‘Ostbahnhof’.  Am Ende der Karl-Marx-Straße,  Zwischen Kraftwerkstraße und Wiesenweg  befand sich der ‘Südbahnhof’. Auf dem Georgenberg war der ‘Hauptbahnhof’. Alle fünf Bahnhöfe waren durch Gleisanschlüsse  miteinander  verbunden, sodass Transporte aus und in verschiedene Richtungen durchgeführt werden konnten. Aber es wurde auch Personenbeförderung am Hauptbahnhof, am Südbahnhof und am Westbahnhof durchgeführt.“Manfred Gnida schreibt folgendes: „Es ist eine Aufnahme aus der Berliner Straße, deren Anblick einst von industriellen Bedürfnissen in Verbindung stand. Gut erkennbar ein Teil des Geländes des ehemaligen Stadtbahnhofes sowie das heute denkmalgeschützte Gebäude der Pappenfabrik Nitschke. In Spremberg gab es einst fünf Bahnhöfe, wovon heute nur noch einer seinen Zweck erfüllt. Die Stadtbahn wurde damals in drei betriebstechnischen Anforderungen gerecht, es war eine regelspurige Bahn vom Roßplatz, dem jetzigen Alexander-Puschkin-Platz, zum Staatsbahnhof, eine meterspurige Bahn für den Abtransport der Kohle aus den Gruben sowie eine meterspurige Bahn zu den Fabriken in der Stadt. Der Stadtbahnhof, wo ein Teil auf dem Foto sichtbar ist, hatte seinen Standor, wo heute die Schwimmhalle steht. Im Bahnhofgelände waren ein Empfangsgebäude, ein Güterschuppen, ein zweiständiger Lokomotivschuppen, ein Teil ist auf dem Foto sichtbar, ein Bahnsteiggleis, ein Ladegleis, ein Umfahrgleis sowie drei Abstellgleise vorhanden. An der Berliner Straße befanden sich auch noch zwei Rollbockgruben zum Aufbocken der regelspurigen Güterwagen zum Weitertransport der meterspurigen Bahn. Im Jahr 1932 wurde der Verkehr der regelspurigen Bahn zum Bahnhof eingestellt. Der Rollbockverkehr durch die Stadt war durch steigender Verkehrsdichte ein Hindernis und wurde am 31. Dezemberg 1956 eigestellt. Der Stadtbahnhof diente nach dem Bahnbetrieb bis zum Abriss noch für unterschiedliche Zwecke und machte Platz für die Schwimmhalle. Eine Zeit lang gab es in der Nähe des ehemaligen Stadtbahnhofes an der Ecke Berliner-Leipziger Straße eine Gaststätte mit dem Namen ,’Zur Stadtbahn’ als Erinnerung, worauf Unwissende vergebens die Bahn suchten. Wer Interesse für den Eisenbahnverkehr hat, kann alles in Miniaturformat in der Slamener Höhe bei einer Gartenbahn und deren Betreiber erfahren. Das rechte Gebäude, lange Zeit eine Industriebrache, ist heute ein  Einkaufszentrum geworden. Es war eine ehemalige PappenfabrikGewonnen hat in dieser Woche Manfred Gnida.  Herzlichen Glückwunsch!


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