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Cottbus: Die Eisenbahn steht im Mittelpunkt

24. November 2017 | Von | Kategorie: Cottbus | | Teilen

Cottbuser Heimatkalender 2018 beschäftigt sich mit dem Bahnhof.

Cottbus (MB). Stadt und Redaktion präsentierten am Donnerstag den neuen Cottbuser Heimatkalender 2018.
Im Mittelpunkt des Kalenders steht erneut die Eisenbahn. Die spannende Geschichte des Cottbuser Bahnhofes bewegt schon mehrere Generationen. Sie begann mit der Eröffnung der Bahnlinie Berlin – Cottbus 1866 und der Einweihung des attraktiven Empfangsgebäudes 1870. Anderthalb Jahrzehnte später wurden die Bahnsteige durch einen Tunnel verbunden. Die fast vollständige Zerstörung 1945 und das notdürftige Provisorium führten dann in den Siebziger Jahren zum Bahnhofsneubau. Im Jahr 2018 jährt sich die Inbetriebnahme des neuen Empfangsgebäudes zum 40. Mal. Derzeit ist der Bahnhof erneut die größte Baustelle der Stadt. Neben der barrierefreien Erreichbarkeit der Züge bereiten die Zusammenführung des öffentlichen Personennahverkehrs am Bahnhof und die Integration des Busbahnhofes an diesem zentralen Standort den Weg für eine maßgebliche Verbesserung innerstädtischer, regionaler und überregionaler Verkehrsanbindungen. Dem Tunnelbau kommt dabei besondere Bedeutung zu. Diesem Komplex sind die Beiträge der Eisenbahnexperten Jan Urban und Harald Großstück gewidmet. Andere Themen gibt es natürlich ebenfalls. Das Autorengespann Volkmar Herold/Christian Friedrich widmet sich Hermann Fürst von Pückler-Muskau und seinem farbigen Diener Joladour. Die Situation am Ende des Ersten Weltkrieges in der Cottbuser Region vor 100 Jahren ist Gegenstand des Beitrages von Dr. Peter Lewandrowski.
Der Cottbuser Heimatkalender ist wie immer für sechs Euro in den Buchhandlungen, bei der Cottbus-Information und an Zeitungsläden erhältlich.


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