Donnerstag, 26. April 2018 - 21:26 Uhr | Anmelden

Anzeige

Cottbuser Bühne lässt Fontanes „Effi Briest“ als Oper klingen

8. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Top-Themen | | Teilen

Sänger Andreas Jäpel und Sängerin Liudmila Lokaichuk schon in Szene 18, GMD Evan Alexis Christ, Verwaltungsdirektor Dr. Martin Röder und Intendant Martin Schüler hell begeistert, Sparkassen-Vorstand Ralf Braun sehr stolz und Kulturdezernentin Maren Dieckmann am Anfang ihrer Amtszeit hocherfreut (v.r.n.l), neben und hinter allen ebenso glückliche Orchestermusiker – die Sparkasse sorgte mit ihrer Finanzzusage für große Vorfreude auf eine Opern-Uraufführung, die höchste Erwartungen schürt Foto: Marlies Kross

Sparkassen ermöglichen anspruchsvolles Kunstprojekt im Fontanejahr 2019.

Cottbus (hnr) Um Geld ging es am Mittwoch bei einem Pressetermin auf der Bühne des Großen Hauses des Staatstheaters, vor allem aber um Vorfreude auf ein verheißungsvolles Kunstprojekt: Brandenburgs namhaftester Komponist Siegfried Matthus (80) wird für das Cottbuser Theater die Fontane-Oper „Effi Briest“ komponieren. Der Auftrag wurde jetzt möglich, weil die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Spree-Neiße am Mittwoch die Finanzierung der Komposition zusagten.
Brandenburg feiert 2019 den 200. Geburtstag seinen großen literiaschen „Wanderers“, und das Cottbuser Staatstheater sieht sich nun in der Lage, Bedeutsames zu diesem Jubiläum beizutragen.
Händels „Halleluja“ ließ das Philharmonische Ortchester unter Leitung von Christian Möbius für diesen Protokollakt vom 1. Rang aus erschallen, und Operndirektor Martin Schüler, der „Effi Briest“ für den Herbst 2019 inszenieren wird, versprach: „Händels Höhen soll dieser Auftrag erreichen.“ GMD Evan Alexis Christ wird die Musikalische Leitung übernehmen und dirigierte hier schon die 18. Szene aus Matthus’ längst begonnenem Werk: Effis Briefschreiben an die Mutter. Liudmila Lokaichuk sang hingegeben vom Kinde unter ihrem Herzen. Es gab tosenden Beifall für diese Vor-Uraufführungs-Opernszene. Alle Beteiligten schienen sich sicher, dass dieses Musiktheater-Projket nationale Aufmerksamkeit gewinnt.
Die seit 1996 bestehende Sparkassenstiftung hat bereits 1 900 Förderprojkete im Werte von 80 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Ralf Braun erinnerte an die „Fidelio“-Inszenierung im Menschenrechtszentrum und betonte: „Es passt in unser auf Nachhaltigkeit gerichtetes Geschäftsmodell, Geld, das wir hier verdienen, derartig wirksam für die Region einzusetzen.“


| Teilen |

Anzeige

Schreibe einen Kommentar


Das könnte Sie auch interessieren