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Damals war’s Forst: „Bitte nur 4 Flaschen nehmen“

15. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst | | Teilen

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Kaufhalle in der Berliner Straße im Herzen von Forst gesucht

Leser erinnern sich an die Kaufhalle in der Berliner Straße in Forst.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Heinz Lüdecke. Er schreibt folgendes: Als ich dieses Bild sah,dachte ich,ich stehe auf dem Balkon. Es ist natürlich die Kaufhalle in der Berliner Straße gegenüber der Post,gleich neben dem heutigen Seydewitz-Platz. Hier dreht sich im Sommer eine Kugel, nur von Wasser geschickt umspült. Aber damals wohnte ich direkt gegenüber dieser Kaufhalle neben der Post. Der Block, nein die Blöcke (es waren drei) wurden schon vor Jahren zurückgebaut. Lange war dann Stille, bevor sich dort ein Asia-Markt etablierte. Nun wird wieder rekonstruktiert, mal sehen,was entsteht! Nun aber zu meinen Erlebnissen: Natürlich war ich Kunde in dieser Kaufhalle,wir haben alles eingekauft,was unsere dreiköpfige Familie alltäglich benötigte. Aber wer ein Forschter ist, der weiß, dass es Engpässe gab. Auch bei Bier! So war es üblich, die Flaschen umzudrehen, um zu sehen, ob sie lumig waren, es gab ja Bier von der Stadtbrauerei aus der Jägerstraße. Aber es gab damals auch schon das Landskron-Bier aus Görlitz, aber da war dort ein Schild angebracht ‘Bitte nur 4 Flaschen entnehmen’. Ich sage einfach mal ‘Gute Zeiten-Schlechte Zeiten’.
Wolfgang Marlow merkt an: „Es handelt sich hier um die Kaufhalle der HO in der Berliner Straße. Der Eingang befand sich auf der rechten Seite vom Bild, und links waren die Büroräume. Die Warenanlieferung erfolgte über die ehemalige Poststraße, den heutigen Friedrichsplatz. Da ich in den Sommermonaten bei der Brauerei arbeitete, hatte ich auch meine Beziehungen in dieser Kaufhalle. Mit Grillfleisch und meinem geliebten Schinkenspeck hatte ich keine Probleme mehr. Nach der Schließung übernahm eine vietnamesische Familie die Halle. Aus den Büroräumen machte sie einen Asia-Imbiss.“


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