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Werkstätten bieten Rundum-Service

12. Januar 2018 | Von | Kategorie: Mobil & Kfz | | Teilen

Der richtige Reifendruck trägt erheblich zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Dafür hat der Gesetzgeber schon seit Anfang letzten Jahres für Neuwagen Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) vorgeschrieben. Direkt messende Systeme mit Funksensoren in jedem Reifen zeigen einen Druckverlust im Reifen genau an. Das zahlt sich durch ein Plus an Sicherheit aus. Foto: Huf/txn

Die Kfz-Werkstätten sind auch am Jahresanfang nicht im Winterschlaf.

Region (jk/txn). Es ist Januar, das Wetter weiß nicht so genau, was es will und zwingt nicht nur die Kraftfahrer, sich täglich neu einzustellen. Mal denkt man schon fast an das Cabrio-Fahren, am kommenden Tag sind die Pfützen bretthart überfroren. Was machen eigentlich jetzt die Kfz-Werkstätten, die hektischen Tage des Reifenwechsels sollten doch abgeschlossen sein, oder?
„ Eigentlich schon“, so Stephan Hennersdorf, Geschäftsführer der Schanzes -Teiledienst GmbH in Guben. „ Für uns als Meisterwerkstatt ist es uns wichtig, dass die Kunden rechtzeitig auf Winterreifen umrüsten und nicht mit Sommerreifen ins Rutschen kommen.“ Momentan werden also die üblichen Reparaturarbeiten und Dienstleistungen rund um das Thema Auto durchgeführt. Dazu zählen auch die Unfallinstandsetzung, Autoglas-Service, Zahnriemen und Steuerketten-Wechsel sowie Motoreninstandsetzung. Und das alles bei Schanzes -Teiledienst mit kostenlosem Werkstatt Ersatzwagen. „Übrigens empfehlen wir zu Winterbeginn immer auch einen Batterie-Check. Das erspart dem Kunden in der dunklen und kalten Jahreszeit die böse Überraschung, dass das Fahrzeug nicht mehr startet. Das ist meist nicht nur ärgerlich, sondern kann sogar sehr teuer werden.“, weiß Stephan Hennersdorf. Scheinwerfer, Heizung und weitere elektrische Verbraucher fordern der Batterie im Winter mehr ab als sonst. Wenn überwiegend Kurzstrecke gefahren wird, reicht die Leistung der Lichtmaschine nicht mehr zum Nachladen der Batterie. Im Ergebnis lässt die Leistung der Batterie immer mehr nach und versagt irgendwann ihren Dienst: der Motor springt nicht mehr an. Wird die Batterie zu tief entladen, geht sie irreparabel kaputt. Ein passendes Starthilfekabel sollte übrigens jeder im Fahrzeug dabeihaben – und auch wissen, in welcher Reihenfolge dies im Bedarfsfall angeklemmt wird. Auch da kann die Werkstatt beraten.
Und noch einmal zu Thema Reifen -auch im Winter muss der Reifendruck regelmäßig kontrolliert werden. Eine Luftdrucktabelle samt empfohlenem Mindestreifendruck findet sich oft auf der Innenseite von Fahrer- oder Beifahrertür, manchmal auch auf dem Etikett im Tankdeckel oder an der B-Säule des Fahrzeugs. Weicht die Felgen-Reifen-Kombination jedoch von der Serienbereifung ab, hilft ein Blick in die Allgemeine Betriebserlaubnis für den erworbenen Reifensatz. Doch warum ist der richtige Reifendruck überhaupt so wichtig und was gilt es zu beachten? Der Reifendruck steigt und fällt auch mit dem Thermometer. Eine Temperaturveränderung von 10 Grad Celsius verändert den Luftdruck um 0,07 bar. Auch Aufgrund der Durchlässigkeit des Gummis verlieren alle Reifen mit der Zeit Luft. In einem Monat kann der Luftdruck bis zu 0,2 bar abnehmen. Je nach Modell und Beladung des Fahrzeugs sollte der Luftdruck des Reifens zwischen 2,0 und 2,4 bar betragen. Ist der Druck zu niedrig, führt dies zu erhöhter Reifenabnutzung, höherem Spritverbrauch und deutlich nachlassender Fahrsicherheit. Und weil der Winterurlaub bevorsteht noch ein Hinweis: bei einem schwer beladenen Auto und wenn eine längere Fahrt mit vielen Insassen samt Gepäck bevorsteht, gilt: lieber etwas zu hoch, als zu niedrig. In immer mehr Neufahrzeugen werden sogenannte Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) eingesetzt. Sie informieren den Fahrer unmittelbar über eventuelle Druckverluste in den Reifen. Damit das RDKS ganzjährig funktioniert, benötigen sowohl die Sommer- als auch die Winterreifen entsprechende Sensoren.


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