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Die LEAG konzentriert seine Kräfte

27. April 2018 | Von | Kategorie: Sonntag im Revier, Wirtschaft | | Teilen

Im neuen Anbau der Werkfeuerwehr in Schwarze Pumpe ist viel Platz für die Kameraden und die Technik. Am 20. April wurde er feierlich eingeweiht Fotos: Mathias Klinkmüller

Welzower Feuerwehrleute ziehen nach Schwarze Pumpe / Anbau eingeweiht.

Schwarze Pumpe (MB). Bei der Verlegung der Tagesanlagen des Tagebaus Welzow-Süd an den neuen Standort im Industriepark Schwarze Pumpe ist eine weitere Zwischenetappe erreicht.
Nach der Markscheiderei, die bereits im Januar das renovierte ehemalige Maschinentechnische Zentralbüro (MZB) in Besitz genommen hatte, ziehen nun auch die Kameraden der Feuerwache Welzow-Süd um. Die im Industriepark bereits bestehende LEAG-Hauptfeuerwache hat im Verlauf des vergangenen Jahres einen Anbau erhalten, in dem der Welzower Feuerwehrfuhrpark mit einem Rettungswagen, einen Einsatzleitwagen und zwei Tanklöschfahrzeugen Platz findet. Gleichzeitig fanden einzelne Umbauarbeiten am Gebäude der Hauptfeuerwache des Altbaus selbst statt. So entstanden neben der zusätzlichen Fahrzeughalle neue Werkstatt-, Lager, und Funktionsräume, und die Ruheräume für die Bereitschaft habenden Feuerwehrleute wurden optimiert. Bis zum 1. Mai soll der Umzug der Welzower Feuerwehrleute abgeschlossen sein. Sie operieren dann direkt von der Hauptwache aus. „Indem wir die Kräfte hier konzentrieren, können wir im Einsatzfall noch effektiver und schlagkräftiger handeln“, ist sich der Leiter der LEAG-Werkfeuerwehr Hartmut Bastisch sicher: „Spezialtechnik wie der Hubsteiger und das Abgaslöschfahrzeug war ohnehin schon in Schwarze Pumpe stationiert. Und nach wie vor gibt es für die Früherkennung und erste Brandbekämpfung im Tagebau einen mobilen Löschtrupp, der im Drei-Schicht-System vor Ort in Welzow-Süd seine Runde macht.“ Insgesamt stehen der LEAG-Werkfeuerwehr etwa 200 haupt- und nebenberufliche Kameraden an den Wachen in Schwarze Pumpe, Boxberg und Jänschwalde zur Verfügung, nicht nur zur Brandbekämpfung. Viele Feuerwehrleute sind auch ausgebildete Rettungssanitäter, 65 sind als Höhenretter und 15 als Feuerwehrtaucher spezialisiert. Damit geht das Einsatzgebiet der Werkfeuerwehr weit über die Tagebau- und Kraftwerksanlagen der LEAG hinaus.
Sie unterstützt mit Rettungsdienstleistungen bei Bränden, Verkehrsunfällen oder Pumparbeiten im gesamten Lausitzer Revier. Im vergangenen Jahr rückten die LEAG-Kameraden zu insgesamt 891 Einsätzen aus, davon 279 Brände und 409 medizinische Notfälle.


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