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Cottbus: Stadtbekannt die beste Bockwurst

24. Januar 2009 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

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Die Bahnhofsbrücke wurde in den 80-er Jahren grundlegend überholt

Diesmal haben uns viele Leser ihre Erinnerungen zum letzten Rätselbild mitgeteilt.
Renate Pumpa schrieb: „Die drei zur Auswahl vorgegebenen Antworten, wovon C) für die letzten DDR-Jahre richtig wäre, treffen nicht den Kern. Ich habe das Häuschen noch als Laden der Firma Burk und Braun (früher Schokoladenfabrik auf dem späteren Gelände von NACO in der Karl-Liebknecht-Straße kennen gelernt. Es war ein feiner Laden mit geschliffenen Schaufensterscheiben, an denen wir uns als Kinder die Nasen nach dem drinnen aufgestellten großen Sarotti-Mohr, der mit dem Kopf und allen Gliedern wackelte, platt drückten.“
Gerhard Marx wusste ebenfalls Bescheid: „Die Firma Burg und Braun betrieb dieses kleine Gebäude bis 1945 als Verkaufsstelle für ihre Produkte. Ich hatte Glück und bekam 1942 dort noch eine Tafel Schokolade. Aus dieser Zeit stammt auch noch ein Krebs-Zeichen über dem Eingangsbereich, der mit mehreren Säulen dem kleinen Gebäude zu einem stattlichen Anblick verhalf. Zu DDR-Zeiten war der Kiosk ein HO-Schnellimbiss, bekannt durch die gute Bockwurst für immerhin nur 80 Pfennig.“
Georg Müller mailte uns: „Freundlich, schnell, gut und billig’ – daraus bestand das Flair einer in Cottbus über Jahrzehnte allseits bekannten Imbisseinkehr nahe des Cottbuser Bahnhofes. Das Bild aus dem Damals war’s zeigt sie uns noch einmal, kurz bevor sie den wachsenden Verkehrsbedingungen Platz machen musste: Die Bahnhofsbrücke schwächelte seit geraumer Zeit und sie war längst zu schmal geworden. So wich still und leise die im Wege stehende Einraumgastlichkeit. Dem Berliner Hof gegenüber und der Gaststätte Zur Eisenbahn in der Güterzufuhrstraße konnten es nur Recht sein.“




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