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Der „Rücken-Knigge“ hilft im Alltag

13. März 2015 | Von | Kategorie: Gesundheit |

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Beim Heben von Lasten empfehlen Experten mit geradem Rücken in die Knie zu gehen, um den Rücken zu entlasten Foto: Praxisklinik Dr. Schneiderhahn

Am 15. März ist Tag der Rückengesundheit / Neben Expertenhilfe kann auch jeder selbst etwas tun:
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(MB). Damit das Rückgrat langfristig all seine Aufgaben erfüllt, benötigt es Unterstützung. Mithilfe des „Rücken-Knigges“ lässt sich Schmerzen jedoch einfach vorbeugen.

In Bewegung bleiben
In der heutigen Zeit belastet vor allem das lange Sitzen am Arbeitsplatz und im Auto. Zu wenig oder einseitige Bewegung ruft Verspannungen der Muskulatur hervor. „Sitzen wir beispielsweise bei der Arbeit oder im Auto über einen längeren Zeitraum in derselben starren Position, kann es zu einseitigen Belastungen und zu Verspannungen kommen“, weiß Dr. Schneiderhan. „Das bringt Schmerzen mit sich.“ Regelmäßige Bewegung trägt jedoch dazu bei, die Muskulatur kräftig und die Wirbelsäule flexibel zu halten. Wer statt des Fahrstuhls die Treppe nimmt oder im Büro immer mal wieder aufsteht und ein paar Schritte geht, vermindert das Risiko für Beschwerden.

Gerade Position
In einer entspannten, aufrechten Haltung ist die Wirbelsäule leicht s-förmig gekrümmt. Bei Bewegung werden Muskeln und Sehnen aktiv, um den Körper im Gleichgewicht zu halten. Beim Heben schwerer Lasten ist es wichtig, mit geradem Rücken in die Knie zu gehen. So kann die Muskulatur Wirbelsäule und Bandscheiben entlasten.

Pausen einlegen
Doch auch jenseits alltäglicher Bewegungsgewohnheiten wirken unterschiedliche Einflüsse wie Stress auf die Wirbelsäule. Um dieser dauerhaften Belastung standzuhalten, kommt neben muskulärer Stärkung auch der aktiven Entspannung eine bedeutende Rolle zu. „Vor allem Menschen, die unter Stress stehen, neigen dazu, Rückenschmerzen zu entwickeln“, erläutert Dr. Schneiderhan. „Daher sollten Betroffene sich öfter mal eine Pause gönnen.“ Verschiedene kleine Übungen zum Ausgleich lassen sich gut in den Tagesablauf integrieren. Dabei reicht es beispielsweise schon, zwischendurch einfach mal die Schultern hängen zu lassen und die gesamte Rückenmuskulatur zu dehnen.
Auf diese Weise erholen sich die Bandscheiben und erhalten neue Energie.



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