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Sprembergs Kartons erobern Europa

25. September 2015 | Von | Kategorie: Spremberg |

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Blick auf das Dunapack-Produktionsgebäude im Industriepark Schwarze Pumpe Foto: T. Richter-Zippack

Dunapack Schwarze Pumpe gibt’s seit 10 Jahren:
Schwarze Pumpe (trz). Am Sonntag, 27. September, sind auf den Tag genau zehn Jahre vergangen, als die Hauptmaschine bei Dunapack in Betrieb gegangen war. Das Datum gilt als Gründungstag einer der größten Firmen im Industriepark Schwarze Pumpe. Bis heute wurden bereits 1,3 Milliarden Quadratmeter (1 300 Quadratkilometer) Verpackungsmaterial im Werk produziert. Zum Vergleich: Die Stadt Spremberg umfasst eine Gesamtfläche von knapp 181 Quadratkilometern (Berlin 889).
Das Jubiläum haben die Dunapack-Mitarbeiter bereits eine Woche früher gefeiert. Geschäftsführer Karsten Horn zog dabei eine beeindruckende Bilanz. Hatte sein Unternehmen anno 2005 mit 74 Mitarbeitern begonnen, sind es heute bereits 234. Darunter befinden sich zwölf Auszubildende. Außerdem sind in der Firma um die 25 Leiharbeiter beschäftigt. Gegenwärtig betrage die Jahresproduktion des Spremberger Betriebes rund 160 Millionen Quadratmeter Kartonagen und Wellpappen. Die Produkte werden nach Angaben der Geschäftsführung unter anderem nach Tschechien, Polen, Ungarn und in die Schweiz exportiert. Der Markt sei hart umkämpft.
Bis zum Jahreswechsel 2013/14 bildeten Dunapack und die benachbarte Papierfabrik Hamburger Rieger ein Unternehmen. Seitdem fungierten beide Firmen eigenständig. Erst vor kurzem sei in der Wellpappenfabrik eine neue Faltklebemaschine in Betrieb gegangen. Diese bastele aus dem Rohmaterial fertige Verpackungsschachteln.
Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger bezeichnete Dunapack als „Glücksfall für die Region“. Er sei ehrlichen Herzens richtig stolz auf den Industriestandort Schwarze Pumpe. „Unternehmen wie das Ihre tun unserer Wirtschaft richtig gut“, lobte der Kreischef mit Blick auf die Dunapack-Geschäftsführung. Für die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier sei beeindruckend, wie sehr in den vergangenen zehn Jahren auch die Mitarbeiter zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sind. „Es zählen nicht nur die Bilanzen“, so das Stadtoberhaupt.
Für die Wirtschaftsförderer der Altstadtsanierungsgesellschaft Spremberg GmbH (ASG), die ihren Sitz nur einen Steinwurf von Dunapack entfernt haben, sei das Unternehmen beste Werbung nach außen. „Hier werden ganze Wertstoffketten erschlossen, erklärte ASG-Projektleiter Daniel Koch.




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