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Küche als Begegnungsstätte im Trend

17. Februar 2017 | Von | Kategorie: Bauen & Leben |

Auf ein Vario-Kochfeld lässt sich ganz unproblematisch eine Grillplatte legen, so dass hier Steaks oder Schaschlick zubereitet werden können. Ob Backofen oder Herd – die Technik schreitet hier voran

Mit Metall, Beton und Natur experimentieren Küchenhersteller 2017 / Großes Thema ist die Technik

Region (MB). Alljährlich werden in Ostwestfalen die neuesten Küchentrends vorgestellt. Für 2017 zeigt sich, dass die Hersteller neben Holz und Kunststoff auch zunehmend mit Materialien wie Metall und Beton experimentieren.
Wer mit Fronten in Betonoptik  oder Arbeitsplatten aus echtem Beton liebäugelt, kann sich diese Wünsche erfüllen. Auch metallische Küchen mit Rost-Optik, Kupfer, Silber oder stilvollem Gold finden Zuspruch. Ein Trend ist auch, sich den Kräutergarten in die Küche zu holen. Etwa in die Kochinsel eingelassene Blumenkästen sind richtige Hingucker. Riesig ist die Auswahl an Materialien und Designs bei den Arbeitsplatten und Rückwenden. Hier können die Kunden einzigartige Akzente setzen.

Beim Kochen sich mit seiner Familie oder Freunden unterhalten, liegt im Trend. Die Küche ist so nicht allein ein Ort des Zubereitens, sondern auch des sich Treffens. Dementsprechend hoch sind die Ansprüche an eine moderne Wohnküche Fotos: Mathias Klinkmüller

Arbeitsplatten gibt es mittlerweile aus Laminat, Glas, Naturstein, Quarzstein, Keramik, Mineralwerkstoff und Massivholz.
Um hier nicht den Überblick zu verlieren, sind die Küchenfachberater vor Ort gefragt. Simone Matschke, Hausleiterin des Westfalia-Küchenstudios in Cottbus, bringt hier gerne ihre jahrelange Erfahrung ein. Welches Material passt zu mir? Zur Beantwortung dieser Frage  ist  Fachwissen gefragt.  „Die Küchen werden immer mehr zu Begegnungsstätten innerhalb der Familie aber auch zwischen Freunden“, sagt die Küchenfachberaterin. Ein großes Thema ist dabei auch die rasante Entwicklung der technischen Einbaugeräte. Gesundes Kochen etwa mit einem Dampfgarer ist beliebt. Sie selbst kann diese Zubereitungsmethode nur empfehlen. Früher habe sie etwa Mohrrüben oder Kartoffeln gewürzt, damit diese Gemüse Geschmack bekommen. Beim Garen ist das nicht mehr nötig, erklärt sie. Der Eigengeschmack des Gemüses wird beim schonenden Garen nicht mehr verkocht. Begeistert ist sie vom Dampfbackofen. Hier kann mittels einem Menu einfach das gewünschte Gericht wie etwa Entenbrust eingegeben werden und nach 18 Minuten ist der Braten fertig. „Ich habe es selbst ausprobiert. Das Fleisch ist zartrosa und saftig“, schwärmt Simone Matschke. So entlastet die riesige Funktionsbreite der Backöfen zunehmend den Herd. Auch bei diesem gibt es innovative Entwicklungen. Die Muldenlüfter, bei dem der Dampf nach unten statt wie bislang mit einer Dunstabzugshaube abgesaugt wird, ist begehrt.  Besonders vielfältig sind die Möglichkeiten der Zubereitung bei einem Induktionsherd. Die Küchenfachberaterin empfiehlt hier etwa eine Grillplatte, die einfach auf das Vario-Kochfeld gelegt werden kann. Steaks oder Schaschlick lassen sich so köstlich zubereiten. Der Einsatz von Fett ist nicht nötig.
Wichtig für die Küchenverkäuferin ist, dass die Kunden die neuen Geräte vor Ort nicht nur sehen, sondern auch in Funktion testen können. Ob Material oder Technik, die Kunden setzen
immer mehr auf Qualität. Diesen Trend beobachtet Simone Matschke seit ein paar Jahren. Dabei ist die Küche zunehmend Teil eines offenen Wohnbereiches. Dementsprechend werden auch die Küchenmöbel an die des Wohnzimmers angepasst. Auffällige und kräftige Farben sind so bei den Fronten auf dem Rückzug. Diese  werdengerne für die Wandgestaltung genutzt.



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