Dienstag, 17. Juli 2018 - 04:15 Uhr | Anmelden

Anzeige

Senftenberg: Kunst genießen und Gutes tun

28. April 2017 | Von | Kategorie: Feuilleton |

Das Brandenburger Landesjugendsinfonieorchester hat in der Neuen Bühne Senftenberg mit Werken von Mussorgsky und Tschaikowsky brilliert Foto: PR

Lions-Club hatte zu besonderem Konzert in die Neue Bühne geladen.

Senftenberg (trz). Zu einem ganz besonderen Kunstgenuss hatten die Lions Ende April in die Neue Bühne Senftenberg eingeladen. Niemand geringeres als die Junge Philharmonie Brandenburg, das Landesjungendsinfonieorchester, präsentiert dort Werke alter Meister. Und das aus gutem Grund: Schließlich wurden im Rahmen des Benefizkonzertes Gelder für die Niederlausitzer Kunstschule „Birkchen“ in  Brieske und die Senftenberger Förderschule „Hand in Hand“ gesammelt. Als Schirmherr fungierte Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke.
Eigentlich klar, dass die Veranstaltung ausverkauft war. Natürlich kam, entsprechend dem Motto der Mitglieder des Lions-Clubs „Wir dienen“, ein ansehnlicher Betrag zusammen. Dieser soll, so die Ankündigung, in feierlichem Rahmen an die Begünstigten ausgereicht werden. „Kunstgenuss erleben, verbunden mit dem Wissen für Bedürftige etwas Gutes zu tun: Dieses schöne Gefühl teilen wir mit unserer Gemeinschaft“, resümierte Uli Stein, Leiter der örtlichen Musikschule.
Die jungen Philharmoniker präsentierten Werken der russischen Komponisten Modest Mussorgsky und Peter Tschaikowsky. Das Ensemble zählt inzwischen zu den besten Nachwuchsorchestern in ganz Deutschland. Bekannte Dirigenten arbeiteten bereits mit dem Klangkörper zusammen. Dazu gehörten unter anderem Daniel Barenboim und Jochen Kowalski. Das Orchester durfte sein Können bereits auf Auslandsreisen in Norwegen, Litauen, Ungarn, Polen, Österreich, Indien, Südkorea und Mittelamerika präsentieren.
Die Musiker sind zwischen 13 und 25 Jahre alt. Sie treffen sich mehrmals im Jahr zu intensiven Proben. Letztlich entscheidet sich, für wen ein Musikstudium bzw. eine professionelle Musi-kerlaufbahn in Frage kommt.




Anzeige

Schreibe einen Kommentar

 

Ich habe die Datenschutzerklärung der Cottbuser General-Anzeiger Verlag GmbH gelesen und akzeptiere diese mit dem Versenden des Kommentares.


Das könnte Sie auch interessieren