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1. SEEgang – Jeder kann ihn nachlaufen

12. Mai 2017 | Von | Kategorie: Radeln & Rasten |

Unsere Lesertour ausnahmsweise mal zu Fuß.

 

Cottbus (dk). Wer in diesen Tagen den Ostsee erkunden will, muss das zu Fuß tun. Warum auch nicht? Bauarbeiten führen zu Sperrungen der LEAG-Industriestraßen. Aber auf Schusters Rappen geht was.
Der Förderverein Cottbuser Ostsee e.V. will das Werden des größten künstlichen Sees Deutschland zur Herzenssache der Cottbuser machen. Da müssen wir also hin! Auch mal bei Regen. Kürzlich fand der erste „SEEgang“ unter Schirmen statt. Kompliment den Wanderern! Vorstandsmitglied Christine Sidon hatte schlaue Gesprächspartner für alle Auskünfte geordert.
So lässt sich’s also nachmachen: Start ist am Sportplatz Schlichow. Und gleich hinauf auf den Schlichower Damm! Der einstige Lärmschutzwall wurde zum einzigartigen Naturraum entwickelt. Oben waren Richtung ehmals Klein Lieskow 50 Personen unterwegs, mit Kind und Kegel sozusagen.  Nach circa 30 Minuten erreicht taucht der Gedenkstein Klein Lieskow auf. Hier gibt es eine kleine Kapelle und Informationstafeln. Ab hier geht es runter vom Wall,  unten am künftigen Strand zurück Richtung Schlichow.
Wanderschuhe sind sehr zu empfehlen. Hier unten kann man sich den zukünftigen Strand sehr gut vorstellen. Planungen sehen hier später auch mal ein Wellnesshotell vor. Einen Investor gibt es noch nicht. In Höhe Schlichow liegt am unteren Uferweg ein Findlingshain. Die Umweltschule Dissenchen hat den mal angelegt. Heute hat sich der Ort zu einer grünen Erholungsoase entwickelt. Von hier aus geht es den Damm wieder hoch und nach circa 700 Metern ist man wieder am Sportplatz Schlichow . Zwei Stunden sind vergangen. Wer Hunger oder Durst hat, kann sich im „Ostseeblick“ stärken.
Der nächste „SEEgang“ ist schon vorbereitet und wird am Sonntag, den 21. Mai, um 10 Uhr stattfinden.
Start ist dann wieder um 10 Uhr am  Sportplatz in Schlichow. Diese Wanderung führt dann in Richtung künftigem Cottbuser Hafen. Gestartet wird auf dem Lärmschutzdamm über den Findlingshain am Zaun entlang bis zur Anhöhe in das „Tal“ der ehamligen
Kiesentnahme. Hier gibt es Erläuterungen zum Bau der Kaimauer und zum Hafen. Dann geht es in Richtung Schlichower Höhe (ehmalige Deponie) mit Ausführungen vom Umweltamt, und von dort aus über die Dakota-Ranch in Schlichow zurück zum  „Osteeblick“.  2,5 Stunden kann das dauern. Zwei weitere „SEEgänge“ sind für den Herbst geplant. Dann soll es vom Merzdorfer Turm aus in Richtung Willmersdorfer Strand gehen.
Denis Kettlitz



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