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Neutrale Steuerformulare erwünscht

9. Juni 2017 | Von | Kategorie: Recht |

Steuerzahler-Bund fordert eine Ehegattenneutralität ein.

Region (MB). Die Steuerformulare verlangen, dass zuerst der Ehemann eingetragen wird und dann die Ehefrau – dies gilt sogar dann, wenn der Ehemann gar kein Einkommen hat oder weniger als seine Frau verdient. Deshalb setzt sich der Bund der Steuerzahler (BdSt) dafür ein, dass die Steuerformulare ehegattenneutral sein sollen. Dazu hat sich BdSt-Präsident Reiner Holznagel heute im Tagesspiegel geäußert: „Statt Ehemann bzw. Ehefrau könnte einfach Ehepartner A bzw. B abgefragt werden, damit die Eheleute selbst entscheiden können, wer zuerst und wer als zweiter Partner eingetragen wird.“ Auch wenn die Gestaltung der Formulare nicht das drängendste Problem im Steuerrecht ist, ärgern sich viele Steuerzahler jedes Jahr über die vom Finanzamt vorgegebene Reihenfolge. Bei eingetragenen Lebenspartnern ist dies bereits kein Problem mehr: Hier können die Partner entscheiden, wer an erster Stelle steht. Dies sollte auch für Eheleute gelten.



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