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Damals war’s Senftenberg: Eigentlich eine geteilte Stadt

15. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Senftenberg |

B war richtig – wir hatten mit der letzten Ausgabe Ortrand erreicht

Leser erinnern sich an die Straße der Einheit im Herzen von Ortrand

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Bärbel Lenhartova. Sie schreibt folgendes: „Die Aufnahme aus dem Jahr 1914 zeigt die Holzbrücke über die Pulsnitz. Das Flüsschen stellte die damalige Landesgrenze zwischen der Oberlausitz und der Mark Meißen dar.“
Franz Bergmann schreibt: Auf dem Foto ist die heutige Straße der Einheit zu sehen. Diese führt vom Ortsteil Burkersdorf über die Pulsnitz zum Ortrander Altmarkt. Burkersdorf wurde erst um das Jahr 1960 nach Ortrand eingemeindet. Zuvor handelte es sich um einen eigenständigen Ort. Die Pulsnitz trennte einst die Mark Meißen, in der Ortrand lag, von der Oberlausitz, in der sich Burkersdorf befand. Somit verläuft die Westgrenze der Lausitz bis heute quer durch das Pulsnitzstädtchen, es ist quasi eine geteilte Stadt. Es wäre super, würde dort mal ein entsprechendes Hinweisschild angebracht. Wie es geht, haben die Ruhlander gezeigt. An deren Elsterbrücke ist vermerkt, dass dort die Oberlausitz und Niederschlesien beginnen. Ansonsten ist Ortrand heute ein schönes, heimeliges Städtchen. Mit der Gießerei und PTO gibt es dort zwei größere Betriebe. Zudem wird eine Menge für die Kinder getan. Dank der Autobahnanbindung ist die Landeshauptstadt Dresden in rund 20 Minuten erreicht. Zudem gibt es einen Bahnhof an der Cottbus-Großenhainer-Eisenbahn.“




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