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Gesund durch die kalte Jahreszeit kommen

15. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Gesundheit |

Mit einer guten Vorbereitung und der passenden Kleidung macht ein Winterspaziergang richtig Spaß. Frische Luft, wärmende Sonnenstrahlen, glitzernder Schnee und hinterher eine Tasse mit heißem Kakao – darauf freuen sich auch die Kinder Foto: pexels

Gerade bei nasskaltem Wetter ist es wichtig, die Abwehrkräfte zu stärken und die Haut zusätzlich zu schützen und zu pflegen.

Region (txn). Winterzeit ist Erkältungszeit. Das Immunsystem arbeitet besonders in den kalten Monaten auf Hochtouren und ist rund um die Uhr im Einsatz. Mit diesen Tipps können die Abwehrkräfte gestärkt werden:

Die Haut im Winter von innen unterstützen: Winterzeit bedeutet Stress für die Haut: Klirrend kalte Außentemperaturen und kuschelig warme Heizungsluft im Inneren strapazieren die Haut und entziehen ihr Feuchtigkeit. Denn durch die trockene Wärme transportiert die Haut mehr Feuchtigkeit an die Oberfläche. Auch die geringe Luftfeuchtigkeit der kalten Winterluft begünstigt trockene Haut. Zudem ziehen sich in der Kälte die Blutgefäße unter der Haut zusammen, um die Wärme im Körperinneren zu bewahren. Die Blutzufuhr zur Haut wird gedrosselt. Die Folge: Sie bekommt weniger Sauerstoff und Nähr­stoffe, der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme. Umso wichtiger ist es daher, auf ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu achten – nicht nur für das Immunsystem, sondern auch für die Haut, unser größtes Organ und Schutzhülle.

Die Haut pflegen: Die Temperaturschwankungen machen der Haut zu schaffen. Wenn sie sich trocken anfühlt, spannt und juckt, ist das für Betroffene unangenehm. Besondere Pflege ist deshalb sehr wichtig. Vor allem bei empfindlicher Haut gilt es, den Talgfluss und eine zu starke Bakterienvermehrung zu bekämpfen. Dies gelingt effektiv mit dem Wirkstoffkomplex Seboclear, der etwa in der Tages- und Nachtpflege sowie getönten Tagescreme von Sulfoderm enthalten ist. Der Komplex aus Spitzwegerich und Mahonie reduziert sanft die Haut­unreinheiten und führt wieder zu einem schönen Hautbild.
Empfehlenswert ist es, in der kalten Jahreszeit die Nachtcreme auch am Tag aufzutragen. Sie ist cremiger und zieht nicht so schnell ein. Ebenfalls wichtig: die Haut morgens und abends sorgfältig reinigen, um Irritationen
zu vermeiden und die Wirkstoffe der Pflegeprodukte besser aufzunehmen. Der uralte Wirkstoff Schwefel ist desinfizierend, entzündungshemmend und hornschichtlösend.
Für viele Männer stellt eine After-Shave-Lotion nach der Rasur die einzige Pflege dar, die für ihr Gesicht in Frage kommt. Unreinheiten oder Pickel werden entweder gekonnt ignoriert oder still leidend ertragen. Doch auch Männerhaut ist dankbar für etwas Unterstützung bei unangenehmen Entzündungen. Besonders empfehlenswert sind schwefelhaltige Produkte. Sie wirken antibakteriell und eignen sich auch für die sensible Haut. Weitere Inhaltsstoffe wie Panthenol und Salicylsäure lindern Hautrötungen und befreien verstopfte Poren.
Ansonsten braucht die Haut noch mehr Feuchtigkeit als im Sommer. Da hilft nur: viel Wasser trinken, auch wenn der Durst im Winter nachlässt.

Viel Trinken: Wenn in den Wohnräumen und Büros im Winter kräftig geheizt wird, trocknet nicht nur die Luft aus, sondern auch unsere Schleimhäute. Sie haben eine natürliche Barrierefunktion, die uns vor Krankheitserregern wie Bakterien und Viren schützt. Viel Trinken hält die Schleimhäute auf Trab und ist daher besonders wichtig. Es wird empfohlen, mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen.

Ausgewogene Ernährung: Obwohl jeder weiß, wie wichtig gesundes Essen ist, fällt uns die Umsetzung nicht immer leicht. Dabei sollte gerade im Winter auf die Zufuhr von wichtigen Vitalstoffen wie Eisen, Zink, Folsäure, Selen, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin D und Vitamin C zur Unterstützung des Immunsystems geachtet werden. Insgesamt 82 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin D nicht. Das ergab eine Nationale Verzehrstudie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Dabei ist Vitamin D gerade im Winter besonders wichtig für die Gesundheit, denn es unterstützt die Funktion des Immunsystems und darüber hinaus den Erhalt von Knochen, Gelenken und Muskeln. Somit ist es besonders auch für Senioren und Kinder relevant. Der Körper ist in zwar der Lage, rund 80 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs mit Hilfe des Sonnenlichts über die Haut selbst her­zustellen, doch das hört sich einfacher an, als es ist: Denn in den Monaten Oktober bis März steht die Sonne so tief, dass die wichtige UV-B-Strahlung durch die Atmosphäre herausgefiltert wird und eine ausreichende Produktion nur eingeschränkt möglich ist. Zwar kann ein Teil der Vitamin-D-Versorgung auch über die Ernährung gedeckt
werden, doch das Angebot an Lebensmitteln, die Vitamin D be­inhalten, ist überschaubar und nicht jedermanns Geschmack. Experten empfehlen daher besonders im Winter die Einnahme von zusätzlichem Vitamin D. Die Auswahl an entsprechenden Präparaten ist groß und Verbraucher haben hier oft die Qual der Wahl.

Ausreichend Bewegung und viel frische Luft: Sport oder ein Spaziergang trainieren auch das Immunsystem. Der Kreislauf wird angeregt, die Immunzellen kommen in Schwung und werden dorthin transportiert, wo sie benötigt werden. Besonders hilfreich ist Bewegung an der frischen Luft: Kühle Winterluft regt die Durchblutung an und weckt die Lebensgeister. Auch die von der trockenen Heizungsluft geplagten Schleimhäute können sich etwas erholen.



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