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„Jedes Spiel bleibt ein Endspiel“

29. Januar 2018 | Von | Kategorie: Cottbus, FC Energie Cottbus, Region, Sport, Top-Themen |

Vor dem Rückrundenstart des FCE setzt der Trainer auf Konzentration und Nachhaltigkeit

Trotz des riesigen Vorsprungs bleibt FCE-Trainer Pele Wollitz hochkonzentriert. Er will diesen Vorsprung nicht mehr hergeben und visiert ganz klar die Meisterschaft an Fotos: Torsten Würfel

Cottbus (mk). Tabellenplatz eins. 14 Punkte Vorsprung. Energie Cottbus ist in der Rückrunde der Regionalliga haushoher Favorit auf die Meisterschaft. Energie Cottbus hat aber keineswegs vor, einen Gang runter zu schalten, betont der Trainer Pele Wollitz. Den Vorsprung möchte er ausbauen. Konzentration und Ernsthaftigkeit sind gefragt. Jedes Spiel muss weiterhin so gespielt werden als sei es ein Endspiel, gibt der Trainer vor. Die Klasse hat die Mannschaft auf jeden Fall. In dem großen Vorsprung zum Tabellenzweiten sieht er keine Last. „Der Vorsprung soll die Spieler beflügeln und stolz machen“, sagt der Trainer. Nur dank dieses Ergebnisses konnte die Mannschaft in den Testspielen gegen so hochkarätige Mannschaften aus Liga 2 und Liga 3 spielen. Dass diese ersten drei Tests verloren gingen, beunruhigt den Trainer nicht. Streckenweise habe die Mannschaft gut gespielt. Was fehlte war die Entschlossenheit und letzte Gier, Tore zu verhindern. Das Fehlen dieser Gier wird gegen höherklassige Mannschaften bestraft, schätzt er ein. Aber gegen den tschechischen Erstligisten aus Prag zeigte die Mannschaft beim verdienten Sieg, dass sie auch andere Mannschaften zu beherrschen weiß. Auch für die Rückrunde gilt es, die Komfortzone zu verlassen. Eine hohe Arbeitsintensität der gesamten Mannschaft fordert der Trainer ein. Dieser freut sich bereits auf den Stürmer Kevin Scheidhauer, der die Mannschaft verstärkt. Gespielt hat der 24-Jährige bereits in Wolfsburg, Duisburg, Bochum oder Leipzig. In der Vorbereitung kam er wegen Krankheit jedoch noch nicht zum Einsatz. Auch der lange Zeit verletzte Benjamin Förster wird die Mannschaft in der Rückrunde wieder verstärken. Der Trainer verspricht sich von diesen Personalien mehr Breite und Tiefe im Spiel sowie eine höhere Trainingsqualität. Keine Kritik, aber eine Feststellung des Trainers ist das sinkende Zuschauerinteresse. Von einst 5800 Zuschauern im Schnitt feuerten vergangene Saison lediglich 5400 Fans ihre Mannschaft an. „Dass wir trotz Tabellenplatz eins weniger Zuschauer haben als in der vergangenen Saison mit Tabellenplatz zwei ist für mich überraschend“, sagt Pele Wollitz und hofft auch in der Rückrunde auf tatkräftige Unterstützung von den Rängen. Am Sonntag um 13.30 Uhr startet der FCE gegen Chemie Leipzig mit einem Auswärtsspiel in die Rückrunde der Regionalliga Nordost.




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