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Die Tram vorm Theater

16. Februar 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus, Damals war´s |

Das Bild von 1910 zeigt den Bürgerstolz

Theater um 1910

Viele Leser haben sich gefreut über das besonders schöne Porträit „ihres Theaters“. Gerhard Schneider meint: „Es zeigt den Bürgerstolz, der damals sehr berechtigt war und auch heute noch angebracht ist.“
„Die Bauform der Litfaßsäule, das historische Haltestellenschild, die Kleidung der Personen sowie die kleinen Anpflanzungen deuten auf 1910 hin“ meint Michael Kuhrt. D. Kramer bestätigt: „‘Haltestelle der Straßenbahn’ steht auf dem Schild, das kann nur sehr früh gewesen sein. Im Vordergrund sind auch noch die Gleise zu erkennen. Ich meine, auch kurz nach 1945 gab es noch das Gleis zum Theater, wenn auch nicht mehr als Schleife bis zum Spreewaldbahnhof.“ Diese „Grüne Linie“, die unser Leser beschreibt, bestand bis zum I. Weltkrieg.
Jens Puma erinnert: „ Am 1. Oktober 1908 wurde das Stadttheater mit Lessings ‘Minna von Barnhelm’ eröffnet. Und Klaus Reiter hat sich belesen: „ Das Stadttheater wurde 1992 zum Staatstheater in Brandenburg, es ist das einzige im Sehringschen Jugendstil. Im Dreikaiserjahr 1888 hieß die Straße noch Kaiser-Friedrich-Straße, wurde aber 1946 in Karl-Liebknecht-Straße umbenannt.“
Vielen Dank allen Lesern, die sich, auch wenn die Eichen um das Theater in jüngerer Zeit neu gepflanzt wurden, nicht ins Bockshorn jagen ließen.
Gewonnen hat heute Rainer Wollmann aus dem Tannenweg in Kolkwitz. Glückwunsch!



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