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Schwer des Weges

16. Februar 2018 | Von | Kategorie: Cottbus, Region |

Was kommt nach den Erntemaschinen?

Verbindungsweg zwischen Fichte- und Kolkwitzer Straße im Westen der Stadt Cottbus – seit der Mais-ernte 2017 selbst bei relativ trockenem Wetter praktisch unpassierbar Foto: Jürgen Heinrich

Region (hnr.) Sogenannte „unbefestigte Wirtschaftswege“ sind von Guben Deulowitz bis zum Seenland zunehmend Konfliktpotenzial. Während sie in Rathäusern und Verwaltungen als unangenehme Last auflaufen, werden sie von der Bevölkerung gebraucht. Oft bestehen sie seit Jahrhunderten, wie der hier abgebildete Verbindungsweg zwischen Fichtestraße und Kolkwitzer Straße im Westen von Cottbus. Er ist nicht nur offizieller Wanderweg und am nördlichen Ende bewohnt, sondern auch Ausweichweg zur vielbefahrenen Berliner Straße auf dem Weg zum Ströbitzer Friedhof oder zum Badesee. Vielleicht aber auch künftig für Ströbitzer Schüler, falls die Kolkwitzer Sekundarstufe Wirklichkeit wird. Der eigentlich „befestigte“ Weg ist durch überdimensionierte Landtechnik seit der Ernte zerstört. Wer setzt ihn instand? Zudem droht von den brüchigen Pappeln Gefahr für Leib und Leben, warnt die Ströbitzerin Helga Peters, für die der Weg zur Fitnessrunde gehört. Sie betont, dass der Weg, zumindest nördlich vom Landgraben, zu Cottbus-Ströbitz gehört; im südlichen Bereich markiert er die Grenze zu Kolkwitz. Wer also wird ihn wann befestigen und sichern?



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