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Sparkasse Spree-Neiße: Höchster Bilanzwert aller Zeiten

23. Februar 2018 | Von | Kategorie: Region, Wirtschaft |

Erneut außerordentliches Wachstum der Kundeneinlagen / Kreditneugeschäft auf Rekordniveau

Zurecht stolz auf über 100 000 zufriedene Kunden in Cottbus und Spree-Neiße (Marktanteil 70 Prozent): die Führungs-Crew der heimischen Sparkasse mit (v.l.) Dirk Engler, Ulrich Lepsch, Ralf Braun und Thomas Heinze bei der Bilanz-Pressekonferenz Foto: J.Heinrich

 

Cottbus (Sch/hnr.) Die Sparkasse Spree-Neiße festigt ihre führende Stellung im regionalen Markt, den sie mit etwa 70 Prozent Anteil seit Jahren dominiert. Die Bilanzsumme erhöhte sich 2017 um weitere 7,5 Prozent auf 3.455,1 Millionen Euro. Vorstandschef Ulrich Lepsch: „Das ist der höchste Wert aller Zeiten! Allein der Zuwachs hat die Größenordnung der gesamten Bilanzsumme der SPN-Volksbank. Ralf Braun ergänzt, bezogen auf die Kundeneinlagen (2.832 Millionen Euro, ebenfalls mit Rekordzuwachs): „Es sind die vielen, vielen kleinen Einlagen, keine wirklich großen.“ Er wertet die Situation als Erfolg des Geschäftsmodells der Nähe. Die Sparkasse Spree-Neiße unterhält 43 Geschäftsstellen, eine mehr als alle anderen regionalen Bankfilialen zusammen, dazu 53 Geldautomaten. Ulrich Lepsch: „Trotz niedriger Volatilität am Aktienmarkt und historisch niedriger Zinsen ist den Menschen unserer Region die Sicherheit der Geldanlage sehr wichtig.“ Und er verspricht: „Negativ-Zinsen wird es bei uns nicht geben.“
Der Bestand an Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, einschließlich der Sparkassenkapitalbriefe, betrug zum Jahresende 2.831,9 Mio. EUR – 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders die Giroeinlagen mit flexiblen Laufzeiten nahmen zu. Die klassischen Spareinlagen verzeichnen seit Jahren einen stabilen Zuwachs, jetzt auf 1.494,1 Millionen Euro. Das Wachstum des S-Prämiensparens um 25,2 Millionen auf 396,2 Millionen Euro deutetet anhaltendes Interesse für das Ratensparen zur langfristigen Vermögensbildung an.

Wirtschaft boomt
Das Kundenkreditgeschäft verlief im vergangenen Geschäftsjahr sehr erfreulich. Der Gesamtbestand der Forderungen an Kunden stieg um 11,5 Prozent auf gut 940 Millionen Euro. Neue Darlehen wurden sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen und Selbstständige in Höhe von insgesamt 206 Millionen Euro ausgereicht. Die regionale Wirtschaft boomt also, und die weiterhin günstigen Rahmenbedingungen zum Erwerb von Wohneigentum und die sehr erfolgreiche sparkasseneigene Immobilienvermittlung unterstützen den Zuwachs im Wohnungsbaukreditgeschäft. Das Volumen der ausgereichten Baufinanzierungen beträgt 124,3 Millionen Euro und übertrifft das bereits hohe Vorjahresniveau deutlich. Lepsch bekräftigt als gesichertes Wissen: „Mieten ist immer teurer als Wohneigentum bilden.“ Entsprechend berät die Sparkasse und finanziert auch.
Besonders hervorzuheben, heißt es, sei die hervorragende Zusammenarbeit der Sparkasse Spree-Neiße mit der Handwerkskammer. Das drückte sich nicht nur im schnellen Neubau des gesprengten Automatenraumes am Altmarkt aus, sondern vor allem in der Begleitung junger Meister in die Selbständigkeit. Die ebenfalls brutal zerstörte Filiale in Burg wird übrigens am 5. März völlig neugestaltet wieder eröffnet.

Spenden, Sponsoring
Zur Erfolgsgeschichte gehören ein umfangreiches Repertoire an Kultursponsoring, etwa für das Staattheater und die Stiftung Schloss und Park Branitz, und viele Spenden an Vereine. Letztes Jahr wurden zwei Millionen Euro für 600 Maßnahmen ausgereicht, darunter für attraktiven Sport, für die Bewegung „Jugend musiziert“ oder auch für die beliebte „Folklore-Lawine“ des Landkreises. „Wir können das und wir wollen das auch leisten“, betont Ulrich Lepsch als gutes Fazit der Sparkassen-Erfolgsgeschichte.




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