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Unfreiwillig spielfrei für den FCE

23. Februar 2018 | Von | Kategorie: FC Energie Cottbus, Sport |

In Meuselwitz war der Platz unbespielbar / Freundschaftturnier „Cottbus ist bunt“ war ein Erfolg

Der Nordostdeutsche Fußballverband hatte das Auswärtsspiel des FC Energie Cottbus beim ZFC Meuselwitz offiziell abgesagt. Eine Platzbegehung in Meuselwitz führte zum Ergebnis, dass eine Austragung der Partie am Sonntag, 18. Februar um 13:30 Uhr nicht möglich war. Ein Ersatztermin steht bislang noch nicht fest, soll aber zeitnah bekanntgegeben werden. Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Damit hatte die Mannschaft des FC Energie am vergangenen Wochenende unfreiwillig spielfrei und trifft an diesem Sonnabend, 24. Februar um 13:30 Uhr auf den VfB Germania Halberstadt. Rund 300 Zuschauer und Fans kamen beim Freundschaftsturnier „Cottbus ist bunt“ der BTU Cottbus-Senftenberg und des FC Energie Cottbus in der Lausitz-Arena zusammen. Ein erfolgreicher Startschuss als Zeichen für ein weltoffenes und tolerantes Cottbus.
„Diese Veranstaltung, bei der unsere Studierenden mit dem sportlichen Nachwuchs von Energie Cottbus zusammen kamen, ist erst der Anfang. Wir werden in den nächsten Monaten weitere Aktionen und Begegnungsformate für ein buntes und vielseitiges Cottbus organisieren“, sagte BTU-Präsident Jörg Steinbach und Claus-Dieter Wollitz ergänzte: „Als bekennender Lausitzer ist es für mich selbstverständlich, dass wir mit dem FCE eine solche Aktion für Cottbus und die Region unterstützen. Unsere Stadt ist anders, als sie in den Medien teilweise dargestellt wurde.“ Die Spieler, die in gemischten Teams unter dem Motto „Cottbus ist bunt“ sportlich aktiv waren, kommen aus über zehn Nationen. In der LausitzArena traten in lockerer Atmosphäre vier Mannschaften gegeneinander an, darunter BTU-Studierende aus Syrien, Nigeria und Brasilien und Spieler der B-Junioren aus dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Energie. „Wir wollten ein Zeichen für die Freundschaft der Menschen in Cottbus setzen“, sagte Hussein Al Hussein, der aus Syrien stammt und an der BTU Kultur und Technik studiert. Er und sein Freund, Informatikstudent Mohammed Alghethetheth, wussten daher schnell, dass sie bei dem Turnier dabei sein wollten. Auch Tim Oestreich, der Verfahrenstechnik studiert, musste nicht lange überlegen. „Für mich ist es selbstverständlich, dass wir an der BTU für ein friedliches und freundschaftliches Miteinander in Cottbus eintreten. Mit meiner Teilnahme an dem Freundschaftsturnier wollte ich ein Statement dafür abgeben. Wie sich gezeigt hat, bietet Sport und insbesondere der Fußball eine hervorragende Plattform, um Menschen zu verbinden“.



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