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Das Hotel Ansorge ist nicht vergessen

16. März 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Auch an den damaligen Konkurrenzkampf erinnern sich viele Leser

Richtig war natürlich Anwort A: ein Hotel

In dieser Woche war es den Zuschriften nach zu urteilen wirklich nicht schwer, das Rätsel zu lösen. Alle Einsendungen hatten die richtige Antwort: ein Hotel.
Einige Leser vermerkten das kurz und knapp, wie zum Beispiel Rainer Wollmann aus Kolkwitz. Manche wussten etwas mehr dazu, so zum Beispiel Bärbel Lenhartova aus Schwarzheide. Sie schrieb: „ Im Altmarkt 17 in Cottbus befand sich seit 1875 das Hotel Ansorge.“ Das wussten auch Susanne Haupt oder Reinhard Borrmann aus Cottbus.
Horst Hauptmann aus Cottbus schrieb: „ Dieses Hotel wurde um 1875 gegründet und stand lange Zeit im Konkurrenzkampf als Erstes Haus am Platz mit dem Hotel „Weißes Ross“. Die Bürgerhäuser sind dem Krieg zum Opfer gefallen und in der Neuzeit durch einen Neubau ersetzt. Im ehemaligen Hotel wurde die Handwerkskammer eingerichtet und die Lokalität „Haus des Handwerks“ eröffnet. Rechts im Bild erkennen wir das Geschäft von F. Haase und daneben das beliebte Lokal „Erichs Bierstuben“.“ Katrin Lehmann, ebenfalls aus Cottbus, äußerte sich ähnlich.
Jens Pumpa ergänzte: „Dabei handelt es sich um das ehemalige Hotel „Ansorge“ mit seiner postklassizistischen Fassade. Das Hotel „Ansorge“ wurde 1875 gegründet und stritt lange mit dem Hotel „Weißes Roß“ um den Titel „Erstes Haus am Platze“. 1956 erhielt die Handwerkskammer dieses Haus und baute es zum „Haus des Handwerks“ um.“
Unser Stammleser Klaus Reiter nannte uns noch ein paar Details: „ Genau hinter der Gaslaterne befand sich das spätklassizistische „ Hotel Ansorge“. Es war das vornehmste und eines der ältesten Hotels in Cottbus. Seit 1865 im Besitz von Eduard Ansorge. Viele Persönlichkeiten besuchten dieses Hotel.
Es wurde 1875 eröffnet und 1908 von der Familie Seelemeyer übernommen. 1956 kaufte die Handwerkskammer dieses Grundstück und es entstand die HO Gaststätte „Haus des Handwerks“. Gutes Essen und eine freundliche Bedienung zeichneten die Gaststätte aus. Sehr bekannt waren auch die großen Gemälde an den Wänden, Der Mann mit dem Goldhelm, Das Schokoladenmädchen und die Kupplerin. Rechts die Häuser, bis auf Haus 18 Polsterei Hummels, wurden im Krieg zerstört.  1991 wurde das Gebäude bis auf die Außenfassade abgerissen und neu aufgebaut. Damals gehörte diese Häuserzeile noch zur Berliner Straße. Das Haus Ernst Hase war früher die Drogerie Brausewetter und später Tuchhaus Herfahrth.
Daneben sehen wir die Gaststätte Erich´s Bierhaus. Berühmt waren die Kohlrouladen. Seit 1737 gab es die Schankwirtschaft, damals mit der Hausnummer 328!“.
Die richtige Lösung kannten auch Reiner Höhne aus Welzow und Frank Häder aus Forst. Vielen Dank allen fleißigen Schreibern. Gewonnen hat diese Woche K. Lehmann aus Cottbus. Herzlichen Glückwunsch!




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