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Spremberg: Die Post muss immer Post bleiben

4. Mai 2018 | Von | Kategorie: Spremberg |

ProSpremberger diskutierten mit dem Bundestagsabgeordneten Uli Freese über Bundes- und Lokalpolitik / Stadt bleibt in Verantwortung für die Post.

Spremberg (h.) Keineswegs erstmals war der routinierte Bundespolitiker Uli Freese, seit vielen Jahren fest verwurzelter Wahlspremberger, Gast bei den ProSprembergern nebenan. Freeses SPD-Wahlkreisbüro liegt in der Langen Straße direkt neben dem Traditions-Weinhaus Gässner, wo allmonatlich engagiert über das Stadtgeschehen gesprochen wird. Die Frage, wie sich Bundespolitik im Lokalen auswirkt, ist hier ebenso interessant wie die Überlegungen, was örtliche Erfahrung dem Bundespolitiker zu geben vermag. Brisanz hat aktuell die Aufgabenstellung der Strukturkommission, die vier Ministerien tangiert und Wege weisen soll für den auf den Atomausstieg folgenden Braunkohlenausstieg. Freese, selbst Bergmann, kennt Befindlichkeiten und Notwendigkeit. Er informierte die ProSpremberg- Runde über die Interessenlagen in den Fraktionen.
Lokal kam erneut das Problem Post zur Sprache. Kein direktes Politik-Thema mehr, denn seit die Post privatisiert ist, gibt es in der Bunderepublik kein Postministerium mehr. Offensichtlich geht damit ein Wertverlust für eherne Begriffe und Zuverlässigkeit verloren. Die Post in Spremberg hat, der Märkische Bote berichtete im September 2017 darüber, ihre Leistungen für die Kunden schlecht geliefert. Sie hat das 1902 erbaute Haus nach 1990 verkauft und als Mieter angesehen, wie es verkommt.
Von ihrem Vorkaufsrecht machte die Stadt seinerzeit nicht Gebrauch. Leider. Heute gäbe es Wege zu Fördermitteln, um das Gebäude einem guten Zweck zuzuführen. Die Nutzung bleibt nun Sache des privaten Eigentümers, allerding müsse, so die Auffassung der ProSpremberger, die Stadt darauf achten, dass das Denkmal Post seinen stadtbildprägenden Wert behält. Es sollte POST draufstehen, wenn auch die Post nicht mehr drin ist.




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