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Handwerk und Wissenschaft

11. Mai 2018 | Von | Kategorie: Handwerkskammer Cottbus |

Innovative Druckerei: Frank Schiemenz, Chef von gleichnamiger Druckerei im Cottbuser Norden, und Produktionsleiter Daniel Walter haben mit der TU Chemnitz drucktechnisch fabrizierte Schutzelemente für fördertechnische Anlagen entwickelt Foto: F. Hnr.

Auszeichnung und Nominierung mit dem Lausitzer WissenschaftsTransferpreis.

Region (MB). Die Wirtschaftsinitiative Lausitz (WiL) hat den mit insgesamt 10 000 Euro dotierten Lausitzer WissenschaftsTransferpreis (LWTP) an Kooperationsprojekte aus der Region vergeben. Auch Lausitzer Handwerksunternehmen stellten ihre Innovationsfähigkeit wieder unter Beweis. Zu den Preisträgern gehörte die Mattig & Lindner GmbH. Das Forster Bauunternehmen entwickelte mit der BTU Cottbus-Senftenberg einen speziellen Beton, der Stahl bei Freileitungsmasten für Mittel- und Hochspannungsleitungen ersetzen kann. Dafür erhielt das Unternehmen den dritten Preis.
Nominiert war auch die BMW Wernecke GmbH, die mit der BTU auf dem Sektor der Sichtbereichsuntersuchungen an Fahrzeugen zusammenarbeitete. In einer Studie wurde
untersucht, wie Kunden die Lackoberfläche von Fahrzeugen wahrnehmen und auf welche Bereiche sie besonders viel Wert legen, damit sich Dienstleister genau auf diese Kundenanforderung konzentrieren können. „Wir arbeiten sehr gern mit der BTU zusammen, auch weil wir die Ergebnisse ganz praktisch und unmittelbar einsetzen können. Mit der Untersuchung wollen wir unsere Kundenzufriedenheit noch weiter steigern“, verrät Matthias Ullmann, Leiter des Cottbuser BMW-Autohauses, denn zu einem Premium-Auto gehört auch ein perfektes Äußeres.
Die Kooperation zwischen der Druckerei Schiemenz aus Cottbus und der TU Chemnitz hat die Entwicklung von Lacksystemen mit Mikrokapseln zum Inhalt.
„Fördertechnische Anlagen zur Förderung von Stückgut wie Paletten, Kisten, Paketen, Flaschen und einzelnen Werkstücken unterliegen einem hohen Verschleiß“, erklärt Geschäftsfüh-
rer Frank Schiemenz. Der Druckerei-Chef ergänzt: „Mit der TU Chemnitz haben wir Schutzelemente für diese Anlagen, speziell für die Führungselemente, entwickelt“. Diese Schutzelemente sind ähnlich einem Spezial-Aufkleber. Durch den Einsatz spezieller Lacke, Öle und Papiere werden sie im Druckverfahren produ-ziert. Nach dem Anbringen an den Anlagen verbessern sie die Gleitfähigkeit des Stückgutes und das schont zudem auch die Anlagen.



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