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Spremberg: Western waren unverkäuflich

5. Februar 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Spremberg |

Spremberg: Western waren unverkäuflich

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Volksbuchhandlung in der Dresdener Straße gesucht

Leser erinnern sich an die Volksbuchhandlung in der Dresdener Straße:
Zu unserem Rätselbild vom letzten Januarwochenende gab es wieder mehrere Zuschriften. Beispielsweise von Gabriele Kubitz aus Spremberg. Sie schreibt: „Diese Aufnahme könnte aus den 1980er-Jahren stammen. In dem Eckhaus befand sich unsere Buchhandlung. Dort stand ich oft lange an, um Neuerscheinungen sowie Bücher für meine Kinder, Nichten und Neffen zu kaufen.“
F. J. Helmut Hagen aus Spremberg schreibt: „Das Foto zeigt den Bereich der Kreuzung Dresdener-, Garten- und Lindenstraße. Links im Vordergrund befindet sich die sogenannte Behrsche Ecke. In diesem Haus waren im Erdgeschoss die Volksbuchhandlung, Strumpfwaren Pechan (hier wurden Reparaturen an Strümpfen wie Spitzen und Hacken ausgeführt) und das Geschäft der Firma Bräuer (Tabakwaren und Lotto). Später wurde die Buchhandlung auf das gesamte Erdgeschoss erweitert. Im Obergeschoss waren Wohnungen. Heute befindet sich an diesem Ort ein Neubau mit der Filiale der Commerzbank sowie eine Verkaufsstelle für Backwaren. Im nächsten Gebäude befand sich der Friseursalon Westhäusler sowie im Obergeschoss die Zahnarztpraxis von Dr. Kossack. Der Salon wird heute von der Elegant GmbH betrieben. Das Foto könnte im Zeitraum von 1960 bis 1970 entstanden sein. Die folgenden Gebäude ab der Ecke Kesselstraße sind größtenteils so erhalten oder wurden ansprechend saniert.“
Norbert Fertig aus Spremberg merkt an: „Zu sehen ist die ehemalige Volksbuchhandlung (VBH) in der früheren Clara-Zetkin-Straße, heute Dresdener Straße, beginnend an der Spreebrücke und endend stadtauswärts in Richtung Schwarze Pumpe. Neben der Buchhandlung war einst der Tabakladen Breuer und ein Friseur. In der VBH gab es in den 1950er- und 1960er-Jahren Schulbücher. Ich selbst habe meine Lernmaterialien auch von hier. Man unterschied ja zwischen Frei- und Kaufexemplaren. Ich erinnere mich daran, als ich einmal in die Bücherei kam, lagen links in dem Schaufenster etwa 20 Hefte von Western bis Krimis und Comics. Auf die Frage, ob ich eines davon haben könnte, wurde mir geantwortet, dass die Exemplare unverkäuflich wären. Zu DDR-Zeiten waren diese Hefte von Mickey Maus über Tarzan- und Akim-Bildbände, Western und Kommissar X-Bände heiß begehrt. Sie wurden nach dem Lesen getauscht. Einmal gab es eine Taschenkontrolle in der Schule, dabei wurden zahlreiche Hefte und Bücher beschlagnahmt. Das Bild würde ich in den 1960er-Jahren einordnen, auch wegen der Fernsehantennen, die zu sehen sind. Da, wo einst die Buchhandlung stand, steht heute ein Neubau.“
Gewonnen hat Gabriele Kubitz.
Herzlichen Glückwunsch!




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