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Forst: Als das Rathaus am Markt stand

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Forst: Als das Rathaus am Markt stand

10. Juni 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst (Lausitz) |

Forst: Als das Rathaus am Markt stand

Von diesen Häusern am Marktplatz steht keines mehr. Eine Bebbauung ist derzeit Thema vieler Überlegungen

Die Ostseite des Forster Marktes gehört heute zur Grünen Mitte:
Wolfgang Schenk griff zum Telefon: „Das Ratebild zeigt die Ostseite des Forster Marktes zur Zeit des Nationalsozialismus. Zu sehen ist das Rathaus sowie zwei Gebäude nebenan, die von der Forster Stadtverwaltung genutzt wurden. Vor dem Großbrand im Jahr 1589 hatte das Forster Rathaus nur zwei Etagen. Es wurde nach dem Brand wieder instandgesetzt. Mit dem Aufschwung durch die Tuchindustrie sowe durch Eingemeindung umliegender Dörfer wuchs die Einwohnerzahl. Im Jahr 1844 zählte die Stadt noch 3600 Einwohner. Im Jahr 1927 waren es bereits 43 000. Bismarcks Zollpolitik, die Verbesserung der Verkehrswege (Chaussee-Bau Cottbus-Forst-Sommerfeld) sowie neue Anschlüsse im Reichsbahn-Bereich halfen der Stadtentwicklung. Das Transparent über dem Balkon des Rathauses zum Tag der Arbeit sowie die vier Hakenkreuze erinnern mich leider an eine Stadtentwicklung in den 40er-Jahren, in der die schöne Stadt durch den Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.“
Thomas Methe schreibt: „Hier rechts im Bild ist die um etwa 1470 errichtete dreischiffige Kirche Sankt Nikolai zu sehen. Die spätgotische Hallenkirche veränderte im Laufe der Jahrhunderte ihr Gesicht, entweder durch Brände (Stadtbrand 1748) oder durch Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Trotzdem versuchte man immer wieder sie herzurichten. Heute erstrahlt sie in neuem Glanz. Mit dem seit 2007 neu gestalteten Marktplatz geht es rechts in die Mühlenstraße hinein. Sie ist eine der ältesten Straßen der Stadt. Einst hieß sie Mühlengasse. Sie führt vom Markt in östlicher Richtung zum Gutenbergplatz und zum Kegeldamm. Von der Bildansicht aus gerade rüber das mittlere hohe Gebäude war einst das Rathaus. Im Gebäude davor war unter anderem einst der Schmiedemeister Ernst Kleemann drin, der hier sein Geschäft hatte – allerdings noch vor dem Ersten Weltkrieg. An der nördlichen Marktseite befanden sich einst die Hotels Pittius und Mohr.
Ein gerahmtes Foto gewonnen hat dieses Mal Wolfgang Schenk.     Herzlichen Glückwunsch!




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