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Altdöbern - Märkischer Bote Altdöbern AltdöbernMärkischer Bote
Donnerstag, 2. Dezember 2021 - 14:17 Uhr | Anmelden
  • Historische Ansicht von Altdöbern mit Brandenburgs größtem GeläutHistorische Ansicht von Altdöbern mit Brandenburgs größtem Geläut

Historische Ansicht von Altdöbern mit Brandenburgs größtem Geläut

Historische Ansicht von Altdöbern mit Brandenburgs größtem Geläut
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Historische Ansicht von Altdöbern mit Brandenburgs größtem Geläut

5. November 2021 | Von | Kategorie: Damals war´s |

Den schönen Ort Altdöbern erkannten viele Leser auch ohne das Schloss.

Historische Ansicht von Altdöbern mit Brandenburgs größtem Geläut

Historische Ansicht von Altdöbern mit der stattlichen Kirche im Grünen

Die frühe Luftaufnahme hatte nicht die beste Qualität, aber sie löste doch bei einigen Lesern Freude aus. Mit „lieben Grüßen“ schreibt uns Katrin Schulz-Simon: „Auf dem abgebildeten Foto ist mein Heimatort Altdöbern (Antwort B) zu sehen, in dem ich grad wieder zu Besuch bin. Ich bin hier geboren, aufgewachsen und vor 20 Jahren der Liebe wegen nach Bayern ausgewandert. Es ist immer wieder schön, heimzukommen und in all den schönen Erinnerungen zu schwelgen.“
Aus Großräschen meldet sich Rudolf Rutzka: „Es handelt es sich um Altdöbern. Der Ort mit seinem Schloss, seinem wunderbaren Park und dem in Flutung befindlichen See ist eine Perle in der Niederlausitz! Gut zu wissen, dass die Zusammenarbeit zwischen Großräschen und Altdöbern vertieft werden soll. Wir freuen darauf!“
Jens Pumpa aus der Rostocker Straße in Cottbus erklärt: „Die Evangelische Kirche Altdöbern (rechts im Bild) gehört zur Kirchengemeinde Altdöbern im Kirchenkreis Niederlausitz der Evangelischen Kirche Berlin-Branden- burg-schlesische Oberlausitz. Am 12. Mai 1914 wurde der Vorgängerbau der heutigen Kirche durch Brandstiftung zerstört. Die heutige Kirche wurde von 1918 bis 1921 erbaut und am 20. Januar 1921 eingeweiht. Die Kirche ist im neobarocken Stil gehalten. Der Kirchturm ist 41 Meter hoch und trägt das größte Geläut in Brandenburg.“
Rainer Wollmann vom Tannenweg aus Kolkwitz-Hänchen hat natürlich Recht, wenn er schreibt: „Die Bezeichnung für die Antwort B ist etwas irreführend, denn vom Schloss und dem Park ist nicht viel zu sehen, dafür die wunderschöne evangelische Kirche.“ Und weiter beschreibt er: „Diese befindet sich in der Mitte des Marktes. Die erste Kirche in Altdöbern wurde bereits 1285 erwähnt. Die aus dem Mittelalter stammende Kirche brannte 1914 ab. An gleicher Stelle wurde die neue Kirche im neobarocken Stil errichtet. Unter dem mächtigen Dach finden 800 Menschen Platz. In dem 41 m hohen Kirchturm befinden sich drei Stahlglocken, welches das größte Glockengeläut in Brandenburg ist. Die eingebaute Orgel hat 1700 Pfeifen. Zum Kirchspiel gehören neun Dörfer.“
Auch Diana Kubusch aus Cottbus-Ströbitz hat sich über das Bild gefreut. „Es zeigt die Perle der Niederlausitz, den Ort Altdöbern. Ich habe von 1978 bis1989 sowie von 2014-2021 hier gewohnt. Meine Eltern wohnen seit 1978 in dem schönen Ort. Rechts sieht man die evang. Kirche mit dem größten Glockengeläut Brandenburgs. Sonntags kurz vor 10 Uhr ertönte es im vollen Ton und bei uns zu Hause wurden zum Frühstück dann die Fenster geöffnet und wir genossen als Familie dieses Geläut. Rechts an der Kreuzung war der Gasthof ‘Lehnchen’, in dem wir 1986 die Hochzeit meiner Schwester feierten. Rechts daneben war in den 80ern ein Kino. Im 2. Haus rechts war früher ein Haushaltwaren-Laden inklusive Heimwerkerbedarf. Heute beherbergt dieses Haus das ‘Schauwerk’, eine tolle Bäckerei mit elegantem Ambiente und einem Café mit vielfältigem Eisangebot. Am Ende der Straße war der Lebensmittelladen Riedel. Der Schornstein rechts im Hintergrund gehörte zur Brennerei ‘Bärensiegel’. Auf ihm haben seit Jahren die Störche ihr Nest.“
Sehr ausführlich schreibt wieder Manfred Gnida aus Spremberg: „Auf dem Foto ist die evangelische Dorfkirche in Altdöbern mit Umfeld abgebildet. Nicht nur diese Kirche, sondern auch das Schloß mit dem dazu gehörenden Schloßpark sowie unterschiedliche Feste, machen den Ort zu einem touristischen Anziehungspunkt. Die Gemeinde Altdöbern am Rande des ehemaligen Tagebaus Greifenhain und am entstehenden Altdöberner See gelegen, ist eine Reise wert. Das Schloss mit seiner ca. 62 Hektar großen Parkanlage war einst eine Wasserburg. 1571-1586 als Gutshaus gebaut, hat das jetzige Schloß nach 1751 erfolgtem Umbau Rokoko-Stil, und es erfolgte eine Aufstockung. Graf von Witzleben erwarb 1880 das Schloß mit Park und einer Brauerei. Bis 1883 kam es zu umfangreichen weiteren Umbauarbeiten. Das entstandene Ensemble mit Vorhofanlage, Kavalierhäusern, Marstall, Orangerie sowie Wirtschaftsgebäude bilden nun den Anblick der alten Gutsanlage. Von 1943 bis 1945 war im Schloß der Sitz der schwedischen Botschaft und von 1946 bis 1974 nutzte der Caritas-Verband das Gebäude als Waisenhaus, Alten-und Kinderheim. Bevor 1986 Sanierungsarbeiten begannen, stand das Haus leer.
Altdöbern war bei vielen Familien durch die Frauenklinik mit Geburtenstation bekannt, wo zahlreiche Menschen das Licht der Welt erblickten. Durch den Stifter Heinrich von Witzleben wurde 1890 die Klinik als Johanniterkrankenhaus eingeweiht und 1947 als Mütter-und Säuglingsheim genutzt. Noch 1987 bekam das Haus den Namen seines Mitbegründers und Leiters, Heinrich von Knorre. Bald darauf wurde diese Einrichtung geschlossen.“
Auch Klaus Reiter aus Cottbus sieht das ganze Altdöbern: „Wir sehen rechts die evangelische Kirche am Markt. Der Architekt Curt Steinberg schuf die Pläne der zwischen 1918 und 1921 neobarocken Kirche, der Bildhauer August Rhades die innere Ausgestaltung. Die Parkanlage ist noch weiter rechts. Hier war eine frühdeutsche Wasserburg, die wurde durch den Schlossbau (1571-1586) ersetzt. Dies geschah durch den Beamten Hans von Dieskau. 1671 wurde es an von Bomsdorff verkauft. Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb 1880 Heinrich Graf von Witzleben das Schloss. Die Parkanlage wurde durch den Pückler-Schüler Eduard Petzold zu einem Landschaftspark gestaltet.“

Historische Ansicht von Altdöbern mit Brandenburgs größtem Geläut

Die Altdöberner Kirche, aufgenommen in schöner Herbststimmung schon vor vier Jahren, sandte uns Sebastian Sachse aus Cottbus.

Weitere historische Beiträge aus der Niederlausitz finden Sie hier!

 




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