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Bilder aus dem alten Senftenberg: Inzwischen ein preisgekröntes Rathaus - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Bilder aus dem alten Senftenberg: Inzwischen ein preisgekröntes Rathaus

Bilder aus dem alten Senftenberg: Inzwischen ein preisgekröntes Rathaus
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Bilder aus dem alten Senftenberg: Inzwischen ein preisgekröntes Rathaus

31. Dezember 2020 | Von | Kategorie: Damals war´s, Bilder aus dem alten Senftenberg |

Der Senftenberger Marktplatz hat sich in jüngerer Zeit vielfach gewandelt.

Bilder aus dem alten Senftenberg: Inzwischen ein preisgekröntes Rathaus

Das Rathaus, der kleinstädtischen Platzstruktur gut angepasst, ist mit dem Brandenburger Architekturpreis ausgezeichnet worden

Klarer Fall: Wir sind in Senftenberg. Werner Lehmann aus der Karl-Marx-Straße in Spremberg schreibt: „Es ist Markt der 30er Jahre. Zu den früheren Zeiten gab es hier einen Marktbrunnen, die Postsäule, Kandelaber, Stadtbus-Haltestelle und Pkw-Parkplätze (z.Z. Stadtproblem). Der Markt wurde schon als Platz der Freundschaft, Platz der Einheit, Mägdemarkt u. Peter-und-Paul-Markt erwähnt. Auf dem Foto vorn ist ein Verkehrs-Wartehäuschen. Der Betonlampenmast – der ‘Lange Hermann’ genannt – in der Mitte wurde Ende der 90er beseitig. Links auf dem Bild, also östlich des Platzes, steht die Adler Apotheke; stehen heute saniert noch. In dem Haus wohnte Ende der 40er Jahre der Schriftsteller Erwin Strittmatter. Das zur Rathausstraße stehende Haus war einst als das Stadt-Café bekannt. Das Rathaus selbst mit Turm wurde 1929 bezogen und hatte damals das steilste Dach aller Rathäuser (wird erzählt). Die hellen Häuser rechts vorm Rathaus wurden zu DDR-Zeiten abgerissen und durch Grünanlagen ersetzt. Ab 1998 wurde diese freie Fläche bebaut. Alles wurde schmuck und sehenswürdig gestaltet. Wir besuchen gerne die attraktive und historische Stadt mit Stadtstrand, Schloss, Tierpark, Cafés, Spazierwegen durch die Altstadt…“
Auch Klaus Reiter vom Eschenweg aus Cottbus freut sich: „Wir sind wieder mal in Senftenberg, niedersorbisch Zty Komorow. Der Name leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „Sanft am Berg“ ab. Bis 1815 war es Sachsens Grenzstadt und wurde nach dem Wiener Kongress der Mark Brandenburg/Preußen zugesprochen. Der Marktplatz hieß auch Mägdemarkt, weil dort die Dienstmädchen für das Folgejahr ausgesucht wurden. Links ist die 1902 erbaute Adler-Apotheke. Sehr bekannt ist auch die Hubertusklause (nicht im Bild), ‘Hupe’ genannt, da hat sich nicht viel verändert.“
Jens Pumpa aus Cottbus erwähnt: „Das alte Rathaus hatte das steilste Rathausdach mit 72,9 Grad. Die bis dato mit Grünanlagen gestaltete Südseite des Marktes wurde durch das neue Rathaus mit Ratskeller und Café und den Sparkassenkomplex geschlossen. Das neue Rathaus erhielt 1999 den Architekturpreis des Landes Brandenburg.“
Gewonnen hat diesmal Christopher Klaus aus Lauchhammer.
Die Rätsel-Redaktion bedankt sich herzlich für die vielen Weihnachts- und Neujahrswünsche, die den Zuschriften beigefügt waren.

Bilder aus dem alten Senftenberg: Inzwischen ein preisgekröntes Rathaus

Unser Bild zeigt den Marktplatz von Senftenberg

Weitere Beiträge über das historische Seenland finden Sie hier!




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