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Bilder aus dem alten Senftenberg: Mit Musik am Großkoschener Strand - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Bilder aus dem alten Senftenberg: Mit Musik am Großkoschener Strand

27. September 2019 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Senftenberg |

Aus welchem Anlass die Kapelle genau spielte, bleibt vorläufig ein Rätsel

Bilder aus dem alten Senftenberg: Mit Musik am Großkoschener Strand

B war richtig; die Kapelle spielt in Großkoschen am Senftenberger See. Wann genau, ließ sich nicht ermitteln

Es wird wohl „der Groß Koschener Strand am Senftenberger See“ sein, glaubt Rainer Wollmann vom Tannenweg aus Kolkwitz,
OT Hänchen. Auch Jens Thomas mailt uns: „Es müsste am Senftenberger See sein, wenn es eine Eröffnungsmusik sein soll. Der See bei Falkenberg, benannt nach dem ehemaligen Dorf Kiebitz, ist meines Wissens schon seit 1966 Erholungsgebiet. Dass dort Musiker der Sowjetarmee auftraten, ist sehr wahrscheinlich, denn sie waren ja auf dem nahen Flugplatz stationiert und bei Festlichkeiten oft zu sehen. Ich freue mich jedenfalls, dass der Falkenberger See bei Ihnen erwähnt wird.“
Mit Einschränkung entscheidet sich Klaus Hirsch aus Großkoschen für Buchstabe B: „Die russische Militärkapelle spielt am Großkoschener Strand des Senftenberger Sees. Die Blechbläser spielten in der prallen Sonne mit Schirmmützen, aber zur Erleichterung durften sie die Jacken ausziehen. Ob das Foto am 1.6.1973 zur feierlichen Eröffnung des Erholungsgebietes Senftenberger See mit dem ersten Bauabschnitt Großkoschener Strand entstand, ist mir nicht bekannt. Sicherlich ist das Foto etwas älter, denn der Zementsilo im Hintergrund hinter der Wabenmauer erinnert noch sehr an Baustelle. Zur Eröffnung, wo ich mit Familie anwesend war, habe ich sie jedenfalls nicht gehört.“
Damit kommt Klaus Hirsch unserem Leser Sebastian Sachse nahe, der offenbar ebenfalls im Sommer 1973 die Eröffnung des Erholungsgebietes erlebte: „Ich dachte so bei mir: Wann wird sich solch ein Moment am Cottbuser Ostsee zutragen? Immerhin war ein späterer Cottbuser OB Mittelpunkt der Eröffnungszeremonie in Großkoschen, nämlich Erhard Müller, der zu jener Zeit noch Vorsitzender des Rates des Kreises in Senftenberg war. Ich habe in meiner Bildersammlung von damals jedoch keine Russenkapelle entdeckt. Doch ist es möglich, dass eine spielte, denn es wurde ja tagelang gefeiert. Immerhin war aus einem Tagebau, der von 1938 bis 1966 Kohle geliefert hatte, ein Erholungsgebiet geworden! Heute lässt sich für Fremde kaum noch erkennen, dass hier mal Industrie war. Es fuhr auch gleich ab 1973 ein ‘Linienschiff’. Seit 2013 gibt es den schönen Senftenberger Stadthafen und die Wasserverbindung zum Geierswalder See. Ich wünsche dem Cottbuser Ostsee eine ebenso tolle Karriere. Aber ob wir Leser des Grünen Boten das noch erleben…?“
Aus Guben erklärt F. Schreiber kurz und bündig: „1973 ist das Erholungsgebiet Senftenberger See gestartet, also stimmt B.“ Damit dürfte er oder sie auf jeden Fall richtig liegen.
Herzlichen Dank allen, die mitgeraten haben. Die Aufgabe war diesmal schwer, aber es ist ja nicht schlimm, wenn mal der falsche Buchstabe getippt wird. Aus den Erläuterungen unserer Leser können auch wir manches lernen. Vielleicht hat ja die Kapelle schon gespielt, als 1972 der Endwasserstand erreicht und die Eröffnung des Standes absehbar war.
Gewonnen hat diesmal Rainer Wollmann aus Kolkwitz.
Herzlichen Glückwunsch!




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