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Bilder aus dem alten Spremberg: Der Bismarckturm führte zur Lösung

1. November 2019 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Spremberg |

Die Brücke ist vergessen, aber das Panorama deutet auf Perle der Lausitz

Bilder aus dem alten Spremberg: Der Bismarckturm führte zur Lösung

Richtig war Spremberg, die Lösung mit dem Buchstaben B

Spremberg (MB). Wir sind rätselhaft in der Niederlausitz unterwegs, und manchmal  enthüllt sich eines der Motive nicht auf den ersten Blick. Dann lohnt unter Umständen der Weg ins entsprechende Stadtmuseum oder in eine der vielen Heimatstuben und anderen Ausstellungen, die es zahlreich in größeren und auch ganz kleinen Orten gibt. Die Entdeckungen können überraschen, wie etwa im Niederlausitzer Heidemuseum in Spremberg das großformatige Ölbild, das eine Szene aus dem 17, Jahrhundert zeigt. Gemalt hat es der Künstler  Willy Thor Buder, der in Spremberg geboren ist und nach einer Berliner Zeit wieder in Spremberg und Cottbus lebt und arbeitet. Sein Malstil steht in der Tradition der großen Historienmaler, die uns ein Bild geben von dem, was die Welt bewegte, als die Betroffenen noch nicht mit Handy zur Stelle waren, um die Geschehnisse zu posten.
Aus der jüngeren Geschichte von Spremberg stammte unser weit weniger dramatisches Rätselbild, das unsere Stamm-Ratefreunde als „harte Nuss“ empfanden. Zur  schlichten Brücke gab es wenig Informationen. S. Menzel aus Guben schreibt: „Wir sind an den Ufern der Spree sowie dem Nebenarm, die Kleine Spree, in der Tuchmacher Stadt-Spremberg. Es ist das Städtchen, wo die Spree den Lausitzer Grenzwall durchbricht, das Tuchmachergewerbe beste Vorrausetzungen hatte und die Tuchmacherei die wirtschaftliche Entwicklung einst, wie in benachbarten Städten an Lausitzer Flüssen, prägte. Niederlausitzer Regionen in der Provinz Brandenburg waren bekannt für Ihre Fluss-Brücken-Berg-Konstellationen mit Bismarck-Türmen. Hier haben wir den Zugang über die Kleine Spree zum Schloss mit Blick auf den Georgenberg.“
Ebenfalls aus Guben meldet sich Arno Schulz: „Gefragt ist natürlich Spremberg. Der auf dem Georgenberg am 1. April 1903 eingeweihte Bismarkturm ist ein eindeutiges Indiz. Die Brücke kenne ich leider nicht.“
Hans Köhler aus Cottbus bemerkt:  „Vermuten ließe sich, dass hier ein Nachkriegs-Provisorium als Brücke zu erkennen ist, aber der freistehende Bismarckturm auf dem Georgenberg schließt das wiederum aus. Das Foto müsste älter sein, denn wie meine Verwandten glaubhaft versichern, war der Berg auch früher schon zugewachsen. Heute ist der Turm von unten kaum noch zu sehen, und von oben sieht man die Stadt Spremberg nicht mehr.“
Gewonnen hat Norbert Fertig aus Spremberg.

Bilder aus dem alten Spremberg: Der Bismarckturm führte zur Lösung

Wer sich für Spremberger Geschichte interessiert, findet im kreiseigenen Kulturschloss das Niederlausitzer Heidemuseum mit einer ausgezeichneten stadtgeschichtlichen Sammlung. Dazu gehört auch dieses Tryptichon des Künstlers Willy Thor Buder. Der Spremberger hat sich hier in die beste Tradition großer Historienmaler gestellt und 2011 ein Werk geschaffen, das in Öl auf Leinwand den Überfall der Schweden auf Spremberg am 15.2.1642 darstellt. Die großartigen Gemälde sind hier leicht angeschnitten Fotos: Hnr.




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