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Märkte - Märkischer Bote
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Alte Neißestadt Guben: Viele erinnern sich an einstige Märkte

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Alte Neißestadt Guben: Viele erinnern sich an einstige Märkte

27. November 2020 | Von | Kategorie: Damals war´s, Bilder aus der alten Neißestadt Guben |

Das Rathaus, von Polen wieder aufgebaut, lädt zu guter Gastronomie ein.

Alte Neißestadt Guben: Viele erinnern sich an einstige Märkte

Frank Häder aus der Spremberger Straße in Forst hat uns mit diesem schönen Bild die gesuchte Stelle beschrieben

Das farbige Motiv hat viele Leser erfreut. Arno Schulz aus Guben kennt sich hier bestens aus. Er schreibt: „Wir sind wieder im alten Guben. Auf dem Suchbild ist das alte Gubener Rathaus abgebildet, welches heute in Gubin steht. Bereits 1502 wird ein Rathausbau auf einen noch älteren Vorgängerbau von 1288 erwähnt. Die jetzige Form im Stil der Spätrenaissance erhielt es nach dem Umbau von 1671/72. Der Anbau des Kaufhauses erfolgte 1736, danach noch die 1840 wieder abgerissenen Hauptwache. Um das Rathaus und die benachbarten Kirche war einst der Gubener Marktplatz. Bis 1923 diente das Gebäude der Stadtverwaltung. Danach war es Archiv und Stadtbücherei, ebenso war im Ratkeller eine gepflegte Gaststätte.
Bei den Kämpfen 1945 zerstört, wie der gesamte historische Stadtkern, wurde die Ruine nicht abgetragen, sondern von polnischer Seite in fast 10-jähriger Bauzeit im alten Stil wieder aufgebaut und 1986 als Gubiner Kulturhaus und Bibliothek eingeweiht. Eine niveauvolle Gaststätte wurde ebenso wieder etabliert. Bereits 1542 wird eine Rathausuhr erwähnt, ob es dieselbe ist, die Zar Perter I. 1712 besichtigt hat, weiss ich nicht.“
Schwieriger war die Aufgabe für Thomas Methe aus dem Grabenweg in Forst/ Lausitz. Er erklärt: „Zum aktuellen Rätselbild vermute bzw. tippe ich auf Guben. Man sieht hier den Markt. Der Markt Gubens war nicht nur das Zentrum der Stadt, er war auch die Wiege des städtischen Gemeinwesens und war auch das Herz der Garten- und Industriestadt. Auch standen einst am Marktplatz immer Pferdedroschken, die auf Fahrgäste warteten – vor mehr als 100 Jahren. Also kann man sagen, man sieht den Blick zum Ratskeller in Guben.“
S. Menzel aus der Klaus-Herrmann-Straße in Guben meint: „Wir sind wieder an unserer Neiße, bekannt für Tuche und Hüte, aber auch für Baumblüte und Markttreiben. Eine wohl alte Ansicht – Guben – Markt mit Rathaus und Gastronomie-Ratskeller um 1930. Alter Blick im alten Guben, Markt bis Klosterstrasse sowie Richtung Norden in die Stadtschmiedstrasse. Die Wochenmärkte sowie Topfmarkt waren stets belebt, beliebt bei Gubenern und Gästen. Alte Wanderer der Mark schwärmten vom Markt sowie Rathaus mit seinem schlanken Osttürmchen, vier Renaissancegiebeln und die Säulenvorhalle.“
Renate Brinke aus der Hagenwerderstraße in Cottbus bedauert: „Lieber Bote, das heute gesuchte Gebäude kenne ich leider noch nicht. Trotzdem weiß ich, dass dieses sich in Guben/Gubin ist richtig. Der abgebildete Ratskeller befindet sich, genau genommen, in Gubin. Da ich die anderen beiden Städte ein wenig kennen, weiß ich, dass dieser Ratskeller dort nicht steht. Also – Auswahlverfahren.“
Auch Herbert Ramoth meldet sich: „Rathäuser sind repräsentative Wahrzeichen in historischen Zentren, Verwaltungssitze und oft auch mit prachtvollen historischen Ratskellern. Das trifft voll und ganz auf dieses abgebildete Rathaus zu. Es steht in der heutigen Gubiner Altstadt und ist Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut worden. 1924 wurde im historischen Gewölbe der Ratskeller eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde die historische Altstadt von Guben und somit auch das Rathaus und die angrenzende Stadt- und Hauptkirche zerstört. Der Wiederaufbau des Rathauses erfolgte über zehn Jahre und wurde 1986 fertig gestellt. Das heutige Restaurant ‘Ratskeller – Tercet’ wurde 1995 eröffnet und erfreut sich größter Beliebtheit. Die Ruine der Haupt- und Stadtkirche bleibt erhalten und ‘soll ein Denkmal zur Erinnerung und Mahnung’ sein“.

Weitere Beiträge über das historische Guben und das Umland finden Sie hier!




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