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Bilder aus der alten Neißestadt Guben: Wer baute das Gubener Parkhotel? - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Bilder aus der alten Neißestadt Guben: Wer baute das Gubener Parkhotel?

6. November 2020 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Neißestadt Guben, Damals war´s |

Direkt an der heutigen Grenze und neben dem Theater stand dieses Haus.

Bilder aus der alten Neißestadt Guben: Wer baute das Gubener Parkhotel?

C war richtig, das feine Parkhotel stand in Guben

Ganz begeistert reimt Sabine Mischok aus der Cottbuser Sanzebergstraße: „Lösung C erkennt man auf den ersten Blick, / an meine Heimat Guben denk` ich gern zurück. / Dieses Motiv kenne ich nur von Bildern her, / Guben wurde im Krieg zerstört ziemlich schwer. / Heute ist Guben als Doppelstadt bekannt /
Mit Gubin im polnischen Land.“ Bei Prosa bleibt S. Menzel aus der Klaus-Herrmann-Straße in Guben: „Wir sind und bleiben an der Neiße, dereinst eine Region, die weltbekannt war für deren Güte der Tuche und Hüte, der Baumblüte. Auch Weinbau gab es hier. Das Motiv zeigt die Adresse Grüne Wiese Nr. 4. – das Parkhotel an der Jungfernbrücke. Hotelier war W. Temme. Viel Gubener Personal sorgte für das Wohl der Gäste. Zur Zeit der Gubener Baumblüte besuchten tausende Gäste das Hotel und die Gastwirtschaften.“
Arno Schulz aus Guben mailt: „Gezeigt ist diesmal die 1907 in Stahlbeton errichtete Jungfernbrücke, als Ersatz für die zuvor vorhandene Holzbrücke. Dahinter das 1928 eingeweihte Parkhotel in Guben, Grüne Wiese. (heute Gubin). Die Brücke hat den Krieg nicht überstanden, das Hotel schon, aber nicht den Sozialismus. Die Brücke wurde von polnischer Seite wieder aufgebaut und das Hotel, angeblich für die Baumaterialgewinnung, abgerissen. Außer der massiven Uferbefestigung erinnert nichts mehr an dieses einst repräsentative Gebäude an dem Flüsschen Lubst, unweit ihrer Mündung in die Neiße. Auch die dahinter stehenden Gebäude fielen dem Abrißwahn zum Opfer. 1936 und auch 1939 war der Hotelinhaber H.W. Temme, dessen Ehefrau die Eigentümerin war.“
Andrea Temme hat unsere Zeitung in Berlin gelesen. Sie ist die Enkeltochter des erwähnten Hotelbetreibers. Sie schreibt: „Mit großem Interesse habe ich Ihre Artikel zum ‘Alten Guben’ jetzt im Internet gefunden und gelesen. Besonders wichtig ist mit die Anschrift Grünen Wiese. Meine Großeltern haben dort das Parkhotel besessen und betrieben. Mein Vater ist dort 1942 auf die Welt gekommen. Nun habe ich dazu aber noch eine Frage. Ist Ihrer Redaktion bekannt, wem das Hotel bis ca. 1935 gehörte? Wer hat es erbauen lassen? Ob es sich womöglich um eine Arisierung handelte? Ob man dazu im Archiv etwas finden könnte? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.“ Frau Temme fügt interessante Dokumente über das Hotel bei. Ob unsere Leser dazu Näheres wissen? Wir geben die Frage an Sie, liebe Gubener, weiter.Geschrieben hat uns auch Reiner Höhne: „Man sieht die Jungfernbrücke mit dem Parkhotel zur Grenze in Richtung Polen. Das Bild zeigt die Stelle, an der die Lubst in die Neiße mündet. 1907 wurde die Jungfernbrücke erbaut, 1945 zerstört und später wieder neu aufgebaut.“ Und Uwe Lehmann vom Hans-Beimler-Ring in Altdöbern meint: „Das wirklich prächtige Hotel befand sich in Guben. Ich habe verschiedene Ansichtskarten davon bei ebay, auch in Farbe, gefunden; die älteste stammt aus 1916 (Da gab es allerdings das Hotel noch nicht, d.Red.). Leider konnte ich die genaue Position nicht in die heutige Zeit übersetzen.“
Herbert Ramoth verfolgt unsere Rätselreihe sorgsam: „Bei dem Bild handelt es sich um eine Ansichtskarte aus den 1930-er Jahren, die das prächtige Parkhotel an der Jungfernbrücke in Gubenzeigt. In der Historie des ‘Märkischen Boten’ stellte ich fest: Am 19. April 2008 war dieses Bild mit der Geschichte der Jungfernbrücke 1907 und des Parkhotels 1928 dokumentiert.“
Gewonnen hat Uwe Lehmann aus Altdöbern.

Bilder aus der alten Neißestadt Guben: Wer baute das Gubener Parkhotel?

Eines der Restaurants im „Park-Hotel“, die auch bei den wohlhabenderen Einheimischen beliebt waren

Weitere Beiträge über das historische Guben und das Umland finden Sie hier!

 




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