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Altes Calau: Ein „Kalauer“ gefällig?

10. August 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Niederlausitz |

Altes Calau: Ein „Kalauer“ gefällig?

Calau hieß unsere Station

Die Stadt mit Witz hat auch viele andere Reize. 

Leicht wäre übertrieben, aber lösbar war diese Sommertourstation durchaus. Simone Noack mailt: „Gesucht ist die Stadt Calau. Zur legendären Ausflugsgaststätte, der Steakschänke Werchow, haben mich meine Eltern damals schon mitgenommen.“ Evelin Wanke aus der Karl-Marx-Straße in Guben hat in diesem schönen Rathaus 1976 geheiratet: „Es war sonnig und heiter in jeder Beziehung. Und beides hält immer noch an – die Sonne und die Beziehung.“ Herbert Ramoth schreibt: „Stadt mit Witz und ein ausgewanderter Apotheker, der in Chile berühmt wurde, sind zwei Indizien für Calau. Bekannt für die Kalauer, die mit großer Sicherheit auf die Stadt Calau, die noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts mit K geschrieben wurde (sorbisch/wendisch: Kalawa), zurückzuführen sind. Die Stadt eröffnete 2011 einen Witze-Rundweg durch die Innenstadt, auf dem 25 Tafeln mit Kalauern zu sehen sind.
Vom ausgewanderten Apotheker Carl Anwandter war in der Presse einiges zu lesen. Er war Kämmerer der Stadt, Vertreter der Niederlausitz in der Preußischen Nationalversammlung und auch als Bürgermeister tätig. 1850 wanderte er nach Chile aus und gründete dort unter anderem Apotheken, Brauereien und die Deutsche Schule in der Stadt Valdivia. Übrigens: Was sagt ein Gen, wenn es auf ein anderes trifft? – Halogen.“
Bei Arno Schulz aus Guben lesen wir: „Es ist Calau mit der Kirche und den alten Bürgerhäusern, heute Platz des Friedens. Den Ort kenne ich nur flüchtig, aber durch den Hinweis auf den berühmten Apotheker wußte ich sofort um welchen Ort es sich handelt. Der 1801 in Luckenwalde geborene Apotheker Carl Anwandter war auch in meiner Heimatstadt Guben von 1825 bis 1829 als Apotheker tätig, bevor er nach Calau wechselte.“
„Die Stadt mit Witz ist Calau. Der Hinweis auf den Apotheker bestätigte die Lösung noch“, schreibt Gisela Mallkowsky aus Hörlitz, und Renate Brinke aus der Hagenwerderstraße in Cottbus näherte sich treppensteigend dem Ziel: „Von Calau kenne ich nur den Bahnhof. Aber die Kirche habe ich schon gesehen, nämlich am 1.7. zum Bergmannstag in Steinitz. Ich habe die ‘Steinitzer Treppe’ erklettert – es war eine bombastische Aussicht. Mit dem Fernglas waren Cottbus, Tropical Island und ganz nah eben diese Kirche zu sehen.“
Dieter Leubauer schickt uns Fotos der im Bild dominierenden Gebäude. „Die im Krieg zerstörte Turmhaube der Kirche erhielt die jetzige Turmspitze im Jahre 1962. Das 1879/80 errichtete Rathaus brannte im Zweiten Weltkrieg aus. Es wurde danach in vereinfachter Ausführung wieder aufgebaut.“ Danke auch allen anderen Einsendern.

Weitere historische Beiträge aus der Niederlausitz finden Sie hier!




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