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Cottbus: Der Spremberger Turm bekam erst 1825 seinen ritterlichen Zinnenkranz - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus: Der Spremberger Turm bekam erst 1825 seinen ritterlichen Zinnenkranz

Cottbus: Der Spremberger Turm bekam erst 1825 seinen ritterlichen Zinnenkranz
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Cottbus: Der Spremberger Turm bekam erst 1825 seinen ritterlichen Zinnenkranz

25. Mai 2013 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Der Spremberger Turm bekam erst 1825 seinen ritterlichen Zinnenkranz

Erst um 1825 bekam der dicke Turm seinen ritterlichen Zinnenkranz

Erst seit 190 Jahren schmückt sich der Turm im Stile des frühen Mittelalters / Der alte Dicke will erklettert werden.
Herbert Ramoth mailt uns: „Der Spremberger Turm ist das Wahrzeichen von Cottbus. Die erste Anlage stammte aus dem 13. Jahrhundert und gehörte zu der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Cottbus. Der Verfall des Turms schritt voran, so dass 1810 ein Großteil des Bauwerks abgetragen werden musste. 1823 wurde von den Stadtoberen die Sanierung beschlossen und der preußische Oberbaudirektor Karl Friedrich Schinkel befürwortete die Pläne zur Sanierung. Damit erhielt der Turm das heutige Aussehen mit Zinnenkranz und den abgestuften Zahnfriesen. B) = um 1825 ist also die Lösung.“

„Im Jahr 1824/25 wurde der Turm erhöht und mit dem Zinnenkranz ausgestattet“, fand auch Michael Kuhrt aus der G.-Moritz-Straße heraus und aus verschiedenen Quellen herausgefunden hat Helga Jung aus der Hans-Beimler-Straße die richtige Lösung. Selbst Wikipedia wusste: „1824/25 wurde der restliche Turm nach von Karl Friedrich Schinkel genehmigten Plänen erhöht und mit Zinnen versehen.“ Das schreibt Klaus Jung.
Klaus Herold ergänzt: „Die Arbeiten erledigte Friedrich Kahle; dabei wurden Steine vom Sandower Tor verwendet. – Die Straßenbahn fuhr von 1903 bis 1974 durch die Spremberger Straße direkt am Turm vorbei. 1998 gründete sich der Turm-Verein e. V. und im Jahr 2000 wurden die Sanierungsarbeiten möglich. Seit 2007 steht der Turm den Cottbusern und Touristen als Aussichtsplattform zur Verfügung. – Schön wäre es, so finde ich, wenn man auch den Gerichts-Turm, welcher gerade eine Sanierung erfährt, dafür nutzen könnte und wenn der Münz-Turm aus seinem lange währenden Dornröschen-Schlaf geweckt werden könnte“.
Michael Bodo Wunderlich aus der Zittauer Straße fand heraus, dass der Turm „1773/74 eine neue Kuppel, eine Uhr und zwei Glocken aus der Festung Peitz erhielt“. Und er fügt an: „Da ich mehrmals, auch mit Gästen den Turm bestiegen habe, em-pfehle ich allen Cottbusern, die kleine Mühe auf sich zu nehmen. Ein Dank dem Turmverein, der das ermöglicht.“
„Welch Gewimmel! Welch Getümmel!“, ruft unser Leser Georg Müller aus. „Den alten Dicken stört’s nicht, auch irgendeine Belagerung an ihm gab’s nicht, dazu war die damalige Bastei vorgesetzt. Allerdings kennen die Historiker nicht mal sein genaues Geburtstdatum: 13. oder 14. Jahrhundert?“

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