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Cottbus. Die Spreewälderin zeigt auf der Postkarte auf das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in der Puschkinpromenade - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus. Die Spreewälderin zeigt auf der Postkarte auf das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in der Puschkinpromenade

8. Januar 2011 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus. Die Spreewälderin zeigt auf der Postkarte auf das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in der PuschkinpromenadeEin Schulbau aus dem Jahr 1867 / Heutige Erich-Kästner-Grundschule hatte bereits viele Bezeichnungen
Die kunstvoll kolorierte Karte hat viele Leser zum Schreiben angeregt. Auch Herbert Ramoth wusste die richtige Antwort: „Die flotte Spreewälderin legt sanft ihre Hand auf die Gebäudeansicht des ehemaligen Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums, der heutigen Erich-Kästner-Grundschule in der Puschkinpromenade. Somit ist also „C“ die richtige Lösung.
Der postklassizistische Bau, bestehend aus zwei Seitenflügeln und einem Zentralbau – wie auf dem Bild zu sehen – wurde am 27. April 1867 eingeweiht. Gebaut wurde das Gebäude nach einem Entwurf des Berliner
Architekten Adolf Lohse. Das Gymnasium zeichnete sich durch moderne Unterrichtsräume, Zeichen- und Physiksaal, Laboratorium und eine Lehrer- und Schülerbibliothek aus, die Basis für eine gute schulische Ausbildung waren.
Nach 1945 wechselten regelmäßig die Schulbezeichnungen: von 1946 bis 1960 war es die IV. Einheitsschule mit Oberschule, dann die 6. Polytechnische Oberschule, anschließend die 16. Grundschule, danach die 14. Grundschule und ab 2002, nach aufwendiger Restaurierung, wurde das ehrwürdige
Gebäude zur Erich-Kästner-Grundschule.“
Und Georg Müller mailte uns: „Diesmal steht die Bildung im Mittelpunkt, im Mittelfeld der Ansichtskarte wohl kein Zufall: Es ist die Widerspiegelung der wilhelminischen Kaiserzeit. Sie kannte nicht nur Paraden, Marschmusik und Zwirbelbart, sie symbolisierte auch Fortschritt und Modernität, die Zeit eines Einstein, Planck, Koch und Röntgen: Bildung wurde großgeschrieben, und so auch in Cottbus. Die Schülerzahlen im gymnasialen Bereich stiegen und so wurde der Platz im Lyzeum an der Oberkirche Mitte des 19. Jahrhunderts zu eng und ein neues Schulgebäude, das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, in der Promenade am Rande des Luckauer Wallbereiches errichtet.
Auf dieses stattliche Gebäude, eine Dreiflügelanlage auf U-förmigem Grundriss aus der Mitte der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts, zeigt voller Stolz die Spreewälderin. Aber der Zahn der Zeit nagte auch hier, und so wurde um die Jahrtausendwende eine zweijährige Sanierung der Bausubstanz vorgenommen, dies auch mit Sicht auf den neuen Verwendungszweck. Ende August 2002 wurde hier die Erich-Kästner Grundschule eingeweiht.“

Cottbus. Die Spreewälderin zeigt auf der Postkarte auf das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in der Puschkinpromenade

Alljährlich im Sommer werden die „Schüler“ der heutigen Erich-Kästner-Schule silbergrau. Dann kommen die promovierten und habilitierten und sonstig erfolgreichen Oberschüler von einst zu Klassentreffen in ihre alte Penne Foto: Hnr.




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