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Cottbus: Ein altes Bild aus dem alten Sandow

9. Februar 2008 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Ein altes Bild aus dem alten Sandow

Ein altes Bild aus dem alten Sandow

Die richtige Lösung war natürlich „C“ – Sandow!
Familie Ramoth schrieb uns dazu: „Das Bild entstand im Stadtteil Sandow, Straßenbahnhaltestelle Am Doll, Sandower Hauptstraße mit den im Vordergrund abgebildeten Läden – von rechts – Fritz Heinrich, bekannt als ‘Eisen-Heinrich’, Gerhard Dunkel. Bekleidung, Gardinen u. ä. und die Fleischerei Gerber. Weiter links waren weitere Geschäfte, z. B. Fanny Lieder, Obst und Gemüse. Aus Eisen-Heinrich wurde ein Fachgeschäft für Hausgeräte & Haushaltwaren. Die zu DDR-Zeiten sehr gefragte und berühmte Fleischerei Gerber existiert weiterhin als gute Fleischerei, die übrigen Läden haben sich völlig verändert, zumal auch einschneidende bauliche Veränderungen heute das Straßenbild der Sandower Hauptstraße prägen.“
Brigitta Morgenstern schrieb dazu: „Im Jahre 1966, genauer gesagt am 15. September, zogen wir in die Sandower Hauptstraße 22 um. Der Besitzer war damals Fritz Heinrich. Das Ehepaar Heinrich ist verstorben. Das Geschäft war ein Eisenwarengeschäft. Das übernahm damals ein?Herr Krause und es ist heute noch in seinem Besitz, soviel ich weiß. Im 2. Stock des Hauses bezogen wir damals eine Dreiraumwohnung. Rechts die drei Fenster zur Stadt waren die unserer Wohnung. Wenn das Bild vor 36 Jahren entstanden ist, so sind auch noch unsere Gardinen zu erkennen. Wir wohnten dort bis 1975, dann zogen wir in eine Neubauwohnung. Es war dort ein schönes Wohnen. Die Vermieter waren nette Leute. Wenn die Wohnung auch kein Bad besaß, waren wir doch zufrieden. Übrigens erstanden wir bei Herrn Heinrich unseren ersten Kühlschrank. Daneben war das Bekleidungsgeschäft Dunkel, dann kam die Fleischerei Gerber, später Lehmann. Frau Gerber heiratete nach dem Tod ihres Mannes und hieß dann Lehmann. Danach übernahm ihr Sohn das Geschäft und es wurde wieder Gerber.“
Georg Müller ergänzte: „Das Geschäft von Fritz Heinrich im Vordergrund wurde zu DDR-Zeiten für eine kurze Weile durch die HO übernommen. Gleich nach der Wende warb hier Martin Krause, der ‘Haushalts-Krause’, in Ladentradition mit Hausgeräten und Eisenwaren. Jacqulin Kleemann ist die derzeitige Ladeninhaberin, aber mit den Eisenwaren ist’s vorbei. Weiter links, in der Nr. 21, löste ein Orthopädiegeschäft Gerhard Dunkel ab. Vergleichsweise bodenständig ist hier nur die Fleischerei Gerber; 1938 zog das Unternehmen von der Klosterstraße an diesen Sandower Standort. Im linken Bildteil, in schmaler Fassade beheimatet, das Uhrmachergewerbe. Uhrmachermeister Alfred Winter sorgt sich wie sein Vorgänger hier seit 1979 minutiös um jeden Chronometerdefekt. Und dazwischen einschließlich der jahrzehntelangen Unmutsquelle, verschwand die Ruine und das Nachbarhaus und machte Dank Adam Mitte der 90er Jahre Platz für ein neues, stattliches Gebäude, die Nr 20, Domizil für Reha-Center und Orthopädie. Im Bild ganz links andeutungsweise gerade noch zu vermuten, das Eckgebäude zum Doll, die Nr. 19, lange Zeit mit dem Obst- und Gemüsegeschäft von Heinz Lieder, dieses ist längst im Untergeschoss der Spreegalerie etabliert.“




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