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Cottbus: Ein Kleinod neben dem anderen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus: Ein Kleinod neben dem anderen

1. Juli 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Ein Kleinod neben dem anderen

In unserer letzten Ausgabe hatten wir den Berliner Platz mit dem Hotel „Weißes Ross“ gesucht

 

Leser erinnern sich an den Berliner Platz und das Hotel „Weißes Ross“

Mehrere Leser haben wieder die  Lösungen zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Renate Brinke ist sich allerdings nicht hundertprozentig sicher. Sie schreibt folgendes: „Hier denke ich, ist der Berliner Platz richtig. Natürlich kenne ich die entsprechenden Bauten nicht mehr. Aber von vielen anderen Bildern vertraut, glaube ich links das Hotel Weisses Ross am Berliner Platz zu erkennen. Das wunderschöne Eckgebäude in der Bildmitte ist leider auch verschwunden. Die Straße geradeaus könnte die damalige Jägerstraße gewesen sein. Das ganze Areal ist jetzt großzügig und weitläufig überbaut und beherbergt die Spreegalerie, das Lindner-Kongresshotel und die Stadtverwaltung.“
Herbert Ramoth schreibt: „Das Foto verrät eindrucksvoll, wie schön Cottbus bereits Anfang des 20. Jahrhunderts war. Die architektonischen Kleinode standen natürlich im Zentrum der Stadt, am Berliner Platz. Für mich sind diese Gebäude – so zum Beispiel das Hotel Weißes Ross (links im Foto) nur von alten Fotos her bekannt. Vielen Dank dafür, dass Sie mit diesen eindrucksvollen Cottbus-Motiven die Schönheit der Stadt in den Jahren vor der Zerstörung durch die Kriegseinwirkungen präsentieren.“
Klaus Herold merkt an: „Ein schönes Foto in einer interessanten Perspektive, wie ich es so bisher nicht kannte. Wir befinden uns am Berliner Platz Nr. 6. Links im Bild steht das prächtige Hotel Weißes Ross, das einer Familie Michlenz gehörte. August Michlenz hatte das Grundstück im Jahr 1886 erworben und ließ in der Folgezeit das Hotel errichten. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite sehen wir das Stumpe-Nagel-Haus, be-nannt nach den Besitzern. Es ist in den 1930er-Jahren, nach den Umbenennungen/Umnummerierungen von 1933/1934, die Adresse Berliner Straße 153 (alt 119 a). Da gehört es dem Fleischermeister Nagel. In den 1920er-Jahren war dort eine Wurstfabrik, und der Eigentümer hieß Stumpe. Im Hintergrund blicken wir in die historische Kapellenstraße/Jägerstraße. Das Hotel und die Fleischerei wurden durch Kriegs- und Nachkriegseinwirkungen schwer beschädigt und später abgetragen. Die historischen Straßen, welche zu Brunschwig in der Gasse gehörten, wurden um 1970 abgerissen für den Bau der Stadthalle und des Hotels Lausitz.“
Klaus Reiter schreibt: „Lösung C müsste es sein, also der Berliner Platz. Zu sehen ist das Hotel Weißes Ross. Wo jetzt die Leute zur Post gehen, stand früher das Hotel, welches im Jahr 1899 gebaut wurde. Leider wurde es Ende des Zweiten Weltkrieges zerbombt. Nach dem Kriegsende diente es noch als HO-Gaststätte. Wie schon mal geschrieben, ist im rechten Gebäude das
Geschäftshaus mit der Fleischerei Stumpe. Die Geschichte geht bis in das Jahr 1603 zurück. An dieser Stelle stand eine Herberge.“ Ins gleiche Horn stößt auch Jürgen Klingmüller: „Hallo Rätselbild-Redaktion, richtig ist natürlich die Lösung C. Auf dieser Aufnahme ist die Schönheit der Jugendstil-Fassaden des Hotels Weißes Ross und der Fleischerei von Gustav Stumpe (Bildmitte) zu erkennen. Da über das Hotel schon oft geschrieben wurde, konzentriere ich mich auf das spitzwinklige Gebäude zwischen Berliner Straße und Jägerstraße, die sogenannte Wurstfabrik mit Dampfbetrieb Gustav Stumpe.  Hier wurden schon in den 1920er- Jahren Wurstwaren fabrikmäßig hergestellt. Das Haus (ganz rechts) hat den Krieg überstanden. Im Nebenhaus befand sich bis in die 1970er-Jahre die beliebte Bäckerei Zinke. Leider wurden sehr viele Häuser zwischen Berliner- und Petersilienstraße für die Umgestaltung des Stadtzentrums geopfert.“
Gewonnen hat diesmal Michael Kuhnt aus Cottbus.
Herzlichen Glückwunsch!




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