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Altes Burg: Hotel und Gasthaus Bleske - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Altes Burg: Hotel und Gasthaus Bleske

Altes Burg: Hotel und Gasthaus Bleske
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Altes Burg: Hotel und Gasthaus Bleske

17. August 2013 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Niederlausitz |

Altes Burg: Hotel und Gasthaus Bleske

Das Hotel und Gasthaus Bleske in Burg hat sich trotz seiner langen Geschichte kaum verändert

Küche und Ambiente im Hotel Bleske wurde und wird sehr geschätzt.
Unsere Sommertour weckte Urlaubs- und berufliche Erinnerungen gleichermaßen. So schreibt Christine Kohlstock aus Vetschau: „Hocherfreut entdeckte ich heute das historische Rätselbild, die Gaststätte Bleske in Burg. In den 1980er-Jahren lernte ich dort den Fleischer-Beruf, und ich lernte dort meinen Mann kennen. Als wir einmal bei einer Fahrradtour an der Kaufhalle gegenüber einkaufen wollten, flatterte uns ein herrenloser 50 DM-Schein zu. Wir wollten mit den Kindern picknicken. Daraus wurde dann bei ‘Bleske’ ein eleganter Schlemmertag. Die Schmetterlingssammlung ist einmalig. Genuss für alle.“
Regelmäßig besucht Hans-Dieter Pehla aus Cottbus das Gasthaus. Er schreibt: „Das Hotel Bleske in Burg habe ich mit meinen Eltern aus Werchow vor 80 Jahren das erste Mal besucht. Seit 20 Jahren bin ich Freitagsgast – viele Jahre als Stammtischbruder, heute leider am Tisch nur noch allein. Ich fühle mich als Cottbuser hier sehr wohl und esse ‘einmal Freitag’ (Rührei mit Beilage) mit großem Appetit.“
Wolfgang Bauch aus Cottbus mailt einige geschichtliche Angaben: „Seit mehreren Generationen wird es von der Familie Bleske geführt. 1910 firmierte es noch unter dem Namen ‘Reichsadler’, es ist vermutlich um diese Zeit auch entstanden. Direkt am Hotel befand sich sogar einmal eine kleine Tankstelle. Hotel und Restaurant haben einen guten Service, das Essen ist lecker und natürlich spreewaldtypisch. Für Feiern und Seminare kann man das Haus nur empfehlen.“
Georg Müller ergänzt: „Rechts die evangelische Kirche von 1804, links gleicher Höhe über die Straße damals ein reichlich 60 Jahre jüngeres stattliches Gebäude; ein Ernst Bleske machte es zu seinem Eigen, und so um 1910 hatte damit sein Gasthaus und Hotelbetrieb einen erwartungsvollen Anfang. Alles blieb in Familie, von Ernst über Paul zu Thomas Bleske. Drinnen reizvoll anziehend die grobgezimmerten Tische und Stühle, die zwei golden schillernden Kassen im Gastraumhintergrund und natürlich die umfangreiche Schmetterlingssammlung und die Bilderserie Burger Maler: all dies wirkte schon immer anziehend und umrahmte die köstlichen Gaumenfreuden einheimischer Art noch und noch. Nur der Pastor der Kirche soll mal aufbegehrt haben. Er hatte den Blick vom Altar bis zum Wirtsstubeneingang gegenüber. Da soll er den Kirchendiener angeherrscht haben, die Kirchentür wegen der Sicht auf den ‘Sündenpavillon’ zu schließen. Zu DDR-Zeiten ging’s relativ friedlich zu: alles blieb privat, nur die Angestellten bekamen darob einen geringeren Lohn als in der HO. Die neue Zeit ist dem Geschäft auch nicht abträglich…“
Jens Pumpa notiert: „Neben der gut eingerichteten Standardhotellerie mit 50 Betten, in Ein- und Zweibettzimmern im Haupt- und Gästehaus befindlich, gibt es noch 3 geräumige Gasträume mit einer Gesamtkapazität von 190 Plätzen.“
Auch Herbert Ramoth schätzt die Küche: „Es ist eine Aufnahme von 1956 HO-Vertragsgaststätte und FDGB-Vertragsheim – das Hotel Bleske in Burg. Vom ‘Restaurant zum Reichs-Adler’ (Ansichtskarte von 1920) ist das Hotel Bleske in vierter Generation im Familienbesitz. Schon als kleiner Junge war ich von der umfangreichen Schmetterlingssammlung begeistert und drängte meine Eltern immer wieder, dort einzukehren. Auch jetzt besuchen wir die geschätzte Restauration sehr gern. Bekannte haben sich außerdem sehr lobend über die vom Hotel organisierte Radtouristik im Spreewald geäußert. “#
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