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Cottbus: Ein Chemielabor im „Kaiser-Adler“ - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus: Ein Chemielabor im „Kaiser-Adler“

Cottbus: Ein Chemielabor im „Kaiser-Adler“
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Cottbus: Ein Chemielabor im „Kaiser-Adler“

20. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Ein Chemielabor im „Kaiser-Adler“

Das Hotel „Kaiser-Adler“ befand sich in der Bahnhofstraße 29/30 Ecke Kolpingstraße

Ein Chemielabor im „Kaiser-Adler“ / Fritz Herms gründete Hotel in den 20ern / Bahn zog nach dem Krieg ein
Der Hinweis der Straße hat viele Rätselfreunde auf die richtige Spur gebracht. So tippte Klaus Herold aus Cottbus in seiner Mail wie viele weitere Leser: „Die Antwort C ist richtig. Es handelt sich um die ­Doppel-Hausnummer Bahnhofstraße 29/30. Das Hotel ‘Kaiser-Adler’ gehörte bereits in den 1920er Jahren Fritz Herms. Das Gebäude stand und steht an der Ecke Bahnhofstraße und Kolpingstraße (vormals Lausitzer Straße). Freilich ist es heute stark verändert, da es sein Zierrat kriegsbedingt verloren hat. Später gehörte das Hotel der Witwe, welche aber nicht in Cottbus lebte. Ein Herr Martin Rossow führte den Betrieb weiter.
Nach dem Krieg nutzte es die Deutsche Reichsbahn, welche hier ihre Direktion hatte. Auf der obersten Etage befand sich übrigens ein Reichsbahn eigenes chemisches Labor für Analysezwecke. Nach dem Ende der DDR wurden die Bereiche dann verlegt.“
Horst Hauptmann ergänzt auf der Karte dazu: „Wahrscheinlich wurde dieser Gebäudekomplex durch Kriegseinwirkungen zerstört.
Die Bahnhofstraße wirkte durch die vielen Bäume sehr einladend. Leider wurden durch das hohe Verkehrsaufkommen Bäume und Vorgärten entfernt und wirkt daher kahl und kalt.“
Manfred Preuß mailt: „Durch die Terrassenanlagen vor dem Hotel und weiter hinter bin zuerst auf eine falsche Fährte gelangt. Ich dachte an die jetzige Karl-Liebknecht-Straße. Die hatte aber keine Straßenbahn. Da ich als Jahrgang 1954 alles davor naturgemäß nicht selbst kenne, halfen nur alte Quellen. Aus einem alten Adressbuch hatte ich die Adresse, Bahnhofstraße 29/30 und den Inhaber. Aus einer anderen Quelle erfuhr ich, dass die Seitenstraße davor die Lausitzer, jetzt Kolpingstraße, war. Meine Internet-Quelle lautet www.cga-verlag.de, ein interessanter Artikel vom 15. April 2006, nicht nur für mich, sicherlich auch für andere Leser des grünen Boten. An dieser Stelle ein großes Lob auch mal von mir an die Macher dieses Bilderrätsels, nicht immer leicht (gut so), manchmal fast unlösbar, aber immer lehrreich.“

Cottbus: Ein Chemielabor im „Kaiser-Adler“

Das Gebäude des einstiges Hotels „Kaiser-Adler“ steht noch, die Anordnung der Fenster verrät den Bau | Foto: Kl. Herold




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