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Altes Cottbus: Die heutige Erich-Kästner-Schule in der Puschkinpromenade - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Altes Cottbus: Die heutige Erich-Kästner-Schule in der Puschkinpromenade

13. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Altes Cottbus: Die heutige Erich-Kästner-Schule in der Puschkinpromenade

Die Erich-Kästner-Schule in der Puschkinpromenade war früher Gymnasium (B), vorn das Direktorenhaus

Erinnerungen an den Schulalltag in der ehrenwerten Cottbuser „Penne“ / Jeans und Blauhemd – das ging nicht.
Irmgard Nevoigt aus der Cottbuser Thiemstraße ruft uns ein „Hallo aus meinen ersten beiden Abiturjahren von September 1958 bis Juli 1960“ entgegen. Sie hat diese 1. Erweiterte Oberschule als damalige Oberschülerin besucht und erinnert sich: „Hier war gleichzeitig noch ei-ne Grundschule untergebracht. Aus Platzgründen ist im Sommer 1960 unsere Oberschule umgezogen in das heutige Konservatorium, wo ich 1962 das Abitur ablegte.“ Aus Schulgeschichte plaudert sie: „Im Schulhof hatten wir immer montags Fahnenappell, wo uns eines Tages im Namen Walter Ulbrichts das gleichzeitige Tragen von westlicher Jeansmode und der angeordneten Blauhemden verboten wurde. Sonnabends gab es nach kürzerer Stundenzahl öfter mal einen Pflichtarbeitseinsatz  als ‘Subotnik’. Wer ohne ausreichende Entschuldigung fernblieb, flog unter Umständen als Rädelsführer von der Schule, wie bei Mitschülern in der 9. Klasse geschehen. Sie durften ihr Abitur im Abendstudium nachholen.“
Wolfgang Bauch vom Fontaneplatz hat recherchiert: „Es handelt sich um das Friedrich-
Wilhelm-Gymnasium in der Puschkinpromenade, geplant vom preußischen Hofbaurat Adolf Lohse, von 1865 bis 1867 erbaut von der Cottbuser Firma des Maurermeisters Friedrich Wilhelm Schneider. Das Haus wurde immer als Schule genutzt, derzeit als Erich-Kästner-Grundschule. Im vormals Königlichen Lehrerseminar in der Sielower Straße (Antwort A) befindet sich heute das Niedersorbische Gymnasium. Die Höhere Textilschule (Antwort C) ist als Webschule bekannt. Leider fiel sie einem Brand zum Opfer. Ihr Wiederaufbau wäre wünschenswert.“ Ruth und Hans-Hermann Schneider berichten: „Es war bis 1960 die Oberschule für die naturwissenschaftlichen Zweige. Beliebte Lehrer waren Herr Hiller für Mathematik und Erdkunde und Herr Kitzler für Musik. Herr Rosin war Erdkunde- und Sportlehrer und folgt heute noch gern unseren Einladungen zu Klassentreffen. Das Wohnhaus vorn war das Direktorenhaus und dahinter stand ein Nebengebäude, in dem sich bis 1960 die Fachräume für Chemie und Physik befanden. „Aus der Perspektive des Fotografen könnte man annehmen, dass die gesamte Front ein- und dasselbe Haus wären. Das verwirrt auf den ersten Blick etwas“, findet Jürgen Klingmüller aus der Cottbuser Willy-Brandt-Straße. „Die Einweihung, als Friedrich-Wilhelm-Gymnasium war am 27.April 1867.  Somit ist dies die dienstälteste Schule von Cottbus. Links vom Tor befand sich zu meiner Schulzeit das Direktorat mit Sekretariat. Im Erdgeschoß war das Kreiskabinett für Jugendweihe“. Viele weitere Zuschriften erreichten uns aus Cottbus, Kolkwitz und auch aus Burg. Vielen Dank.

Weitere Beiträge über das historische Cottbus finden Sie hier!




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