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Cottbus: Krebsbrunnen musste weichen

6. Juni 2009 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Krebsbrunnen musste weichen

Der Krebsbrunnen musste einem „Wassertor“ weichen

Der „Damals-war`s“-Brunnen fand ein erfrischendes Echo.
Annemarie Grimmler: „Das Foto zeigt den Stadt- oder Krebsbrunnen, der von 1969 bis 2002 den Platz am Stadttor schmückte. Wie ich im Internet fand, entwarfen der Maler Rudolf Graf und der Architekt Gerhard Guder gemeinsam die künstlerischen und bautechnischen Elemente dieses beliebten Treffpunkts der Cottbuser und ihrer Besucher: emaillierte Kupferplatten mit der unterschiedlichen Darstellung unseres Wappentiers und anderer Motive aus der Natur, wenn ich mich recht erinnere, sowie zwölf kleine Fontänen, die mit Glaskugeln und -elementen geschmückte Metallstäbe umsprühten. Leider wurde dieser Brunnen nach der Wende von den Stadtverantwortlichen so stiefmütterlich behandelt, dass er 2002 wegen Verfalls abgerissen wurde. Im Jahre 2004 versuchte man, durch Installation eines „Wassertors“ , entworfen von Heidemarie Dreßel, einen Ersatz für den beliebten Krebsbrunnen zu bieten, was aber nicht gelungen ist.“
Sven Wasgien mailte: „Meine Kindheitserinnerungen sagen, dass dieser Brunnen abends beleuchtet war. Die Glaskugeln schillerten dann. Im Wasser war ich auf jeden Fall und hab dort meine Runden gedreht.“
Elfrun Liebig schrieb: „Wenn ich durch andere Städte reise, bin ich immer wieder erfreut über interessante und künstlerisch wunderbar gestaltete Brunnen. Sie prägen jede Stadt und fast jeder Tourist läßt sich davor fotografieren oder fotografiert die Kunstwerke selbst. In unserer Stadt fehlen zur Zeit solche Hingucker.
Der vom Kunstmaler Rudolph Graf in Emaille gestaltete Krebsbrunnen hätte auch heute noch auf dem Heronplatz für Furore gesorgt. Das sogenannte ‘Tor’ tut es jedenfalls nicht. Über manche Entscheidungen unserer Stadtväter (und -mütter) kann man nur traurig sein.“
Heinz Knobloch fragt: „Was haben wir von so einem Rohrgestell, das nicht einmal funktioniert? Wann besinnen sich die Cottbuser Bürger auf die alten und schönen Traditionen?“
Mehrfach stand in Zuschriften die Frage, wer die peinliche Klempnerarbeit für Cottbus bestellt und wer sie mit wieviel Geld bezahlt hat. Wir wissen es auch nicht. Eigentlich sollte ein Beirat Kunstwerke empfehlen, dann sollten Stadtverordnete möglichst nach öffentlicher Diskussion dazu entscheiden. Wie das hier lief – wer weiß… – In dieser Woche geht ein Cottbus-Buch an Marlies Lange, Neuhausen. Glückwunsch!




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