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Cottbus: Mit Minna begann das Theater - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus: Mit Minna begann das Theater

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Cottbus: Mit Minna begann das Theater

26. September 2009 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Mit Minna begann das TheaterDas Cottbuser Theater hat im Frühsommer seine 100. Spielzeit erfolgreich abgeschlossen. Sicherlich ist Theaterfreunden das Jubiläum mit seinen Inszenierungen und Aufführungen im Haus am Schillerplatz noch gut in Erinnerung. Hervorragende Premieren und Konzerterlebnisse haben die Cottbuser im Jubiläumsjahr begeistert.
Heute erklingt das 2. Philharmonische Konzert mit dem international bedeutenden Klaviervirtuosen Bernd Glemser.
Joachim Skorna schrieb uns zu dem „Damals-war’s-Bild“ der vorigen Woche: „Das Foto vom Theater kann nur aus dem Jahre 1909 sein. Die Begründung ist mit dem sehr niedrigen Baumbewuchs und in der ‘jungfräulichen’ Außengestaltung der Anlagen gegeben. Das damalige Stadttheater wurde 1992 zum einzigen Staatstheater in Brandenburg und gehört heute zu den architektonisch niveauvollsten Theatern Europas. Die jeweiligen Aufführungen sind ein hervorragendes kulturelles Erscheinungsbild für Cottbus.“
Unser Stammleser Georg Müller wusste die Antwort auf unsere Fragen ebenfalls: „Wir schreiben das Jahr 1909. Seit dem 1.Oktober des Vorjahres ist den Cottbusern das Stadttheater beschert, ein junges, eins im Sehringschen Jugendstil. Lessings Minna war bei der feierlichen Eröffnung dabei. Und die erste Spielzeit hatte einen guten Zuspruch aus Stadt und Land. Aber nach gerade mal 12 Monaten berichtete die Presse über einen merklich nachlassenden Theaterbesuch. Was war geschehen?
Zielscheibe wurde Heinrich Paudler, der Leiter des städtischen Orchesters – es war gleichzeitig das Theaterorchester – und dessen Personalpolitik: Er hatte überwiegend fremde Musiker in die Stadt geholt, sie schlecht bezahlen lassen und den einheimischen Musikanten blieb nur das Nachsehen. Das sprach sich natürlich herum und so wurde die Beseitigung des Dilemmas sogar Chefsache des damaligen Oberbürgermeisters Paul Werner und des von diesem geleiteten Theatervereins. Anfangsfreuden, Anfangswehen, wie bei vielen Dingen im Leben.
Und nun zur Rätselfrage: Das Jahr, in dem das Bild von der Kaiser-Wilhelm-Straße aus gemacht wurde, lässt sich gut aus dem Baumbestand ums Theatergebäude und am Rande des Schillerplatzes, damals noch Exerziergelände und Jahrmarktsfläche, absehen: es war das Jahr 1909.“
Zur 100-jährigen Theatergeschichte ist auch ein hervorragendes Buch von Birgit Mache unter dem Titel „Im Rampenlicht“ erschienen, das im Besucher-Service im Galeria-Kaufhof erworben werden kann.




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