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Cottbus: Oft sehr lange Warteschlangen

18. März 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Oft sehr lange Warteschlangen

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Tankstelle in der Cottbuser Franz-Mehring-Straße erreicht

Viele Leser erinnern sich an die Tankstelle in der Franz-Mehring-Straße:
Zahlreiche Leser haben sofort gewusst, was es mit unserem Rätselbild auf sich hat. Natürlich ging es um die Tankstelle im Stadtzentrum an der Franz-Mehring-Straße.
Das weiß auch Jochen Dahl aus Cottbus. Er schreibt: „Es handelt sich um die alte Tankstelle in der F.-Mehring-Straße/Ecke Freiheitsstraße,  ein interessantes Zeitdokument, wohl Ende der 1960er-Jahre entstanden. Das Foto zeigt die Tankstelle ohne Kunden, damals ein seltenes Ereignis. Da es nur wenig Tankmöglichkeiten gab, warteten die Trabant- oder Wartburgbesitzer geduldig, geduldig wie zuvor auf die Lieferung ihres begehrten Untersatzes über zwölf oder mehr Jahre.  Zwischendurch kam auch mal der Minoltankwagen, und es gab erneut eine Unterbrechung, bis der begehrte VK 90 (1,40 M)  oder VK 94 (1,50 M) in den Tank floß. Später wurde das Sortiment auf VK 98 (1,65 M, nicht Euro) erweitert, den  zum Beispiel der Shiguli benötigte. Die ganze Ecke ist nach der politischen Wende der Jahre 1989/1990 unter dem Beton des Parkplatzes neben dem Netto-Markt verschwunden.“
Günther Biallas erinnert sich: „Die Tankstelle befand sich da, wo jetzt der Parkplatz vom Netto-Einkaufsmarkt ist. Hier habe ich sehr oft getankt. Oft standen da sehr viele Fahrzeuge in der Warteschlange. Deshalb bin ich manchmal nachts oder früh sehr zeitig tanken gefahren. Mit unserem Dienstfahrzeug des dringenden Ärztlichen Hausbesuchsdienstes, damals DHD genannt, sind wir aus Zeitgründen immer einfach vorn rangefahren.“
Klaus Reiter merkt an: „Ein super Bild aus alten Zeiten. Zu sehen ist links die alte Minol-Tankstelle, die bis in die 1990er-Jahre in Betrieb war. Es war nicht einfach, dort zu tanken, weil alles sehr eng war. Es gab auch sehr lange Wartezeiten, wenn der Tankwagen gerade da war. Ganz links (nicht mehr zu sehen) befand sich auch eine kleine Werkstatt.  Auf der rechten Seite ist die VEB Tuchfabrik, Werk 1, im Hintergrund zu sehen. Das etwas kleinere vierstöckige Haus war die Stopferei. Im flachen Gebäude befanden sich eine Färberei und Wäscherei. Es handelte sich um die Tuchfabrik Elias, später war VEB Polsterwaren POCO drin, heute sind es die Spree-Arkaden.“
Helga Jung schreibt folgendes: „An Stelle der Tankstelle befindet sich jetzt der Parkplatz der Netto-Verkaufsstelle. Links geht es in die Freiheitsstraße. Am Standort des Fotografen befindet sich jetzt rechts eine Bushaltestelle. Nur das letzte Gebäude auf der rechten Seite steht noch. Es wurde vor kurzem in ein Wohnhaus umgebaut. Den neuen Giebel verziert eine Werbung für den Cottbuser Tierpark.“
Auch Horst Hauptmann erinnert sich an die Franz-Mehring-Straße. Er schreibt: „Auf dem Foto blicken wir von Westen aus gesehen auf die Franz-Mehring-Straße mit den Gebäuden der Cottbuser Wollwarenfabrik. Ein größerer Trakt wurde zurückgebaut. Heute befinden sich an dieser Stelle Wohnungen. Links ist die Tankstelle zu sehen. Dahinter befand sich die Autokarrosseriefirma Geißler. Heute ist der Platz durch den Netto-Markt mit Parkplatz neu gestaltet. Zur Erinnerung an die ehemalige Tuchfabrik wurde der Schriftzug „Kamm- u. Streichgarn aus Wolle“ erhalten. Früher stand an der Ostseite ,Cottbuser Tuchfabrik’.“
Wolfgang Schmidt weiß folgendes zu berichten: „Es handelt sich um die kleine Tankstelle in der Franz-Mehring-Straße. Ich glaube, sie wurde Ende der 1990er-Jahre stillgelegt und das Gelände entkontaminiert. Rechts gegenüber befand sich eine Kita. Die Werkhallen auf der rechten Seite sowie das vorletzte Haus wurden abgerissen. Dagegen erfuhr das letzte Haus rechts an der Spree beziehungsweise dem Mühlgraben eine Sanierung. Dort befinden sich schöne Wohnungen. Links hinter der Tankstelle, in der Rosenstraße, entstand eine Netto-Verkaufsfiliale sowie ein Getränkeshop.“
Gewonnen hat diesmal Dr. Klaus-G. Thiemann.     Glückwunsch!




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Ein Kommentar auf "Cottbus: Oft sehr lange Warteschlangen"

  1. Joachim Schober sagt:

    Hallo,
    meines Wissens hies diese Tanke auch „Minol-Eck“. Die Kraftstoffsorten waren aber nicht die im Kommentar angegebenen Sorten sondern Vergaserkraftstoff Vk 79 und Vk 88 zu je 1,50M und als Gemisch 1:25, 1:33, 1:50 und blank ohne Öl. Später hies es nur noch Normal (Vk 88) und Extra mit 94 Oktan zu 1,50M bzw. 1,65M zu tanken.

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