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Cottbus: Petersilienstraße kurz vor Abriss ihrer linken Seite

2. Juni 2012 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Petersilienstraße kurz vor Abriss ihrer linken SeiteHier spielt heute die TheaterNative C / Leser sagen: „Danke für ein tolles Bild“ mit Gärtner Ernst und Taxi-Geißler
Sieghard Knispel überließ uns das Bild und erläutert: „Es zeigt die Petersilienstraße, aufgenommen von der Karl-Marx-Straße. In Nr. 4, rechts, wurde ich vor 67 Jahren geboren und wohnte dort bis 1957. Die Toreinfahrt in Höhe des ‘F 9’ gehörte zum Fuhrunternehmen Karl Geißler; Pferdefuhrwerke waren das in den 50er Jahren.“
“Das Rätsel war für uns nicht schwer“, schreibt Cordula Virginia Ernst-Kunke, „denn in der Petersilienstraße 8 gab es eine große Gärtnerei der Familie Ernst. Täglich mußte mein Mann frische Lebensmittel wie Milch, Eier, Wurst und vieles mehr zu seinem Vater bringen. Diese Produkte kamen vom Gutshof Haus Brunschwig, der von der Familie Korn betrieben wurde. 1964 ist die Gärtnerei enteignet worden, Adolph Ernst ging in den Ruhestand und wohnte erst dann mit seiner Frau und ihrem einzigen Sohn zusammen im Haus Brunschwig.“
„Ich habe in einem der Häuser auf der linken Seite gewohnt“, meldet sich Jutta Wilhelm, und Friedhelm Martin mailt: „Ich bin begeistert über ihre Bilder, jetzt die Petersilienstraße. Ich habe auf der linken Seite in dem etwas höheren Haus (Nr. 7 b ) von 1946 bis 1967 gewohnt. Dahinter ist das Haus der Gärtnerei Ernst zu erkennen. Rechts (roter Klinkerbau) sind die Garagen von Taxi-Geißler. Hinten folgt ein kleines Einfamilienhaus der Familie Hellwig und die jetzige TheaterNative C. Die gesamte linke Seite ist abge-
rissen.“ Dazu bemerkt Jürgen Klingmüller, ebenfalls in dieser Gegend aufgewachsen: „Schade ist es aber nicht, denn es waren elende Katen. Auf der rechten Seite mit den ‘besseren’ Häusern gab es mehrere Geschäfte.“
Evelyn Srenk, die uns im Januar ein Foto von dieser Straße gab, das von der Karl-Marx-Straße aus aufgenommen war, freute sich ebenfalls über die Ansicht: „Ich kann mich erinnern, dass auf der rechten Straßenseite in einem der Häuser der Taxibetrieb Geißler seinen Sitz hatte. Im Haus Nr. 25 sammelte Frau Hellwig immer Kartoffelschalen für Ihre Schweine – und das in der Innenstadt! Doch für uns Anwohner war das nie die City, denn wenn meine Eltern sagten, dass wir jetzt ‘in die Stadt gehen’, meinten sie
immer die Spremberger Straße und den Altmarkt.




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