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Cottbus Spremberger Straße: Baubüro war über dem Friseur

15. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus Spremberger Straße: Baubüro war über dem Friseur

Die Spremberger Straße in Cottbus um das Jahr 1980

Leser erinnern sich an die Spremberger Straße vor über 35 Jahren.

Dr. Christian Lehm: „Das Bild ist um 1980, Antwort B, entstanden. 1960 fuhr noch die Straßenbahn durch die Sprem, und um 1998 gab es keine HO mehr. Es bleibt nur 1980. Damals gab es den Trend, Fußgängerzonen zu schaffen. Den Umbau leisteten die Fa. Kur aus Cottbus und der Stadtbaubetrieb, wenn ich mich recht erinnere. (Ich war auch am Bau beteiligt). Unser Büro war links oben über dem Friseur. Schön waren die Beete und vor allem die Straßenbeleuchtung.“
Herbert Ramoth merkt an: „ Die Spremberger Straße, im Volksmund Sprem genannt, ist zwar nur etwa 300 Meter lang, aber mit Sicherheit die bekannteste Cottbuser Straße. Sie verbindet den Altmarkt mit dem Brandenburger Platz. In der Spremberger Straße befindet sich das Wahrzeichen
der Stadt, der Spremberger Turm.
Ihr Rätsel-Foto kann nur aus den Jahren um 1980 sein (also B), weil 1960 noch die Straßenbahnen durch die Spremberger Straße fuhren und im Jahre 1998 die HO-Reklame (HO für Handelsorganisation, im Foto ganz rechts) keine Daseinsberechtigung mehr hatte. Das Straßenbild war zu dieser Zeit schon farbiger. Meines Erachtens waren diese Kugelleuchten bereits gegen eine effizientere Straßenbeleuchtung ausgetauscht worden.“
Die genauen Daten hat Klaus Reiter parat: „Um 1960 fuhr noch die Straßenbahn durch die Sprem, und 1998 gab es sie nicht mehr. Der Straßenbahnverkehr wurde am 1.7.1974 eingestellt. Am 6.10.1976 wurde die Sprem feierlich eingeweiht. Sie war eine beliebte Fußgängerzone. Sie hatte viele Geschäfte, wie z.B. Schuhaus Reinsberg, den Melde-Laden, das Exquisit-Geschäft. Leider nur für den gut gefüllten Geldbeutel. Wer mal fein essen und trinken wollte, ging in das „Stadt Cottbus“. Gutes Spielzeug gab es bei Böcking. Leider waren die Betonplatten und Kübel nicht sehr geschmackvoll. Das sollte sich später ändern.“
Jürgen Klingmüller schreibt folgendes: „Hallo Rätselbild-Redaktion, richtig ist die Lösung B. Auf dem Foto ist die neugestaltete Sprem als Fußgängerzone (Übergabe im Oktober 1976) abgebildet. Auf der rechten Seite (Mitte) stehen noch das Konsum-Warenhaus und das ehemalige Cafe Gerlach. Mit dem Abriss der beiden stark beschädigten Gebäude wurde 1981 begonnen. Bis 1984 dauerte die Neubebauung mit einem Wohn- und Geschäftshaus, in dem sich heute eine Fielmann-Filiale befindet.“
Jens Pumpa merkt an: „Von 1903 bis 1974 fuhr die Straßenbahn durch die Spremberger Straße. 1960 kann es somit nicht sein. Ganz rechts auf dem Schild steht HO für Handelsorganisation, der größten Einzelhandelskette der DDR. 1998 gab es die DDR und die HO nicht mehr.“
Otto Blunck schreibt: „Die vorgestellte Aufnahme kann nur um das Jahr 1980 entstanden sein, denn 1960 fuhr noch die Straßenbahn durch unsere Sprem. Erst am 6. Oktober 1976 wurde diese Straße als Fußgängerzone neu eröffnet.“
Heinz Knobloch merkt an: „Schön an diesem Foto sind die Kugellaternen, die zur gesamten Sprem besser passten als die heutige Beleuchtung.“
Horst Hauptmann schreibt folgendes: „Im HO-Gebäude auf der rechten Seite befand sich ein Laden für Milchprodukte. Danach folgte ein Gemüsegeschäft. Anschließend kam das Gebäude vom Konsum-Warenhaus. Im Gebäudekomplex danach gab es die Kinderbekleidung. Im Hintergrund erkennt man die Schlosskirche. Gegenüber befand sich die beliebte Gaststätte Stadt Cottbus.“




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