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Cottbus: Stadtmauer mit Sicht zur Promenade - Märkischer Bote Cottbus: Stadtmauer mit Sicht zur Promenade Cottbus: Stadtmauer mit Sicht zur PromenadeMärkischer Bote
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Cottbus: Stadtmauer mit Sicht zur Promenade

Cottbus: Stadtmauer mit Sicht zur Promenade
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Cottbus: Stadtmauer mit Sicht zur Promenade

2. April 2015 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Stadtmauer mit Sicht zur Promenade

Die Lindenpforte mit Gefängnis um 1930

Umbau der Stadtmauer erfolgte erst ab 1935 / Rathaus fehlt noch:
Die Auflösung der Leporello-Ansicht hat bei vielen mit einer Bauch-Entscheidung geendet. Michael Kuhrt tippt auf A) wie auch Klaus Jung, der meint: „Es kann eigentlich nur die Lösung A) etwa 1930 richtig sein. Die leicht vergilbte Aufnahme weist darauf hin. Ich weiß nicht, wie es um 1955 ausgesehen hat. Da war ich noch nicht in Cottbus. Um 1970 hat es auf jeden Fall anders ausgesehen.“
Jürgen Klingmüller begründet seine Lösung fundierter: „Mitte der 30er-Jahre wurden die Reste der Stadtmauer umfangreich saniert und teilweise auch umgebaut. So entstand aus dem ehemaligen ‘Stockhaus’ in der Mauerstraße die Polizeiwache mit dem heutigen Aussehen. Im Zuge dieser Bauarbeiten sind auch die Fenster und die verandaartigen Konstruktionen (rechts im Bild) weggefallen. Eine schöne und seltene Aufnahme von der Stadtmauer.“  Auch Jens Pumpa begründet seine Lösung A) in der Mail: „1879 wurde ein Mauerturm in der westlichen Stadtmauer für den bequemeren Verkehr zum Markt auf dem Berliner Platz mit einem Durchbruch versehen. Er ist unter dem Namen ‘Lindenpforte’ (der Name entstand durch den großen Baum in der Mauerstraße) und Judentor (die erste Synagoge befand sich an der Ecke Mauerstraße/Marktstraße) bekannt.“
Für Renate Brinke war die Lösung überhaupt nicht schwer. Sie notiert in ihrer Mail: „Es kommt eigentlich nur die Zeit um 1930 in Frage. Die Lindenpforte ist zu erkennen, der Platz davor war damals Markt.Was fehlt ist das neue Rathaus. Da dieses aber die Stadtmauer überragt und hier nicht zu erkennen ist, fallen die Jahre 1955 und 1970 weg. Das Rathaus wurde 1934 gebaut, also wurde das Bild vorher aufgenommen.“
Für Georg Müller charakterisieren die südlichen und nördlichen Weichhäuser der Nachbarschaft des Tores in ihrer unspektakulären architektonischen Fassadengestaltung die Zeit der 30er-Jahre. „So belegen es die ehemalige Mauerstraße 33, das Stadtstockhaus, also das Gefängnis aus dem 18. Jahrhundert, und die Nummern 30 bis 32, die alte Polizeistation ähnlichen Alters. Die grundsätzliche Restaurierung der Gebäude erfolgte erst um 1935/36.“
Es gewinnt Renate Brinke.




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