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Cottbus. Unsere Leser haben die „Graf Armin“ sofort erkannt. Mit Spendengeldern soll sie wieder dampfen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus. Unsere Leser haben die „Graf Armin“ sofort erkannt. Mit Spendengeldern soll sie wieder dampfen

26. September 2010 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus. Unsere Leser haben die „Graf Armin“ sofort erkannt. Mit Spendengeldern soll sie wieder dampfen

Graf Arnim braucht dringend Hilfe
Waldeisenbahn-Lok fuhr in Bad Muskau / Instandsetzung durch Aktien

Unser „Damals-war’s“-Bild hat ein großes Echo gehabt.
Jens Pumpa schrieb uns: „Hinter der Dampflok 04 verbirgt sich die Lok 99 3301 der ehemaligen Waldeisenbahn Muskau. Sie wurde 1895 bei Kraus in München mit der Fabriknummer 3311 gebaut. 1968 wurde die Lok kostenlos an die Pioniereisenbahn Cottbus abgegeben. Sie ist die älteste betriebsfähige 600 mm-Schmalspurlok Deutschlands.“
Horst Hauptmann wusste ebenfalls gut Bescheid: „Die abgebildete Dampflok fuhr unter dem Namen Graf Arnim bei der Muskauer Waldeisenbahn. Im Jahr 1896 wurde sie an die Gräfliche Arnimsche Kleinbahn von Muskau verkauft und erhielt daher bei der Inbetriebnahme diesen Namen. Nach 1945 war sie als Ausbildungslok in Betrieb. Sie wurde vorwiegend auf der Tzschellner Strecke eingesetzt. Nach Stilllegung dieser Strecke stand sie bis 1968 im Lokschuppen in Weißwasser und kam dann zur Pioniereisenbahn in Cottbus unter der Nummer PE 04. Nach längerer Betriebnahme ist sie aus technischen Gründen nicht mehr einsatzbereit und bedarf jetzt einer dringenden Instandsetzung. Dies ist nur mit Hilfe von ‘AGktionären’ zu realisieren. Man kann nur hoffen, dass sich viele Bürger, Vereine, Betriebe und andere Investoren an dieser Aktion beteiligen, damit sie wieder zum Einsatz kommen kann.“
Edgar Gruner ergänzte dazu: „Interessant ist bei der Graf Arnim der wuchtige Schornstein, ein so genannter Kobelschornstein, der als Rauchfang dient und gleichzeitig den Funkenflug der Dampflok mindert.“
Unser Leser Georg Müller mailte: „Nimmermüde dampfte die Graf Arnim zwischen der Tongrube Mühlrose, Ziegelei und Brikettfabrik Weißwasser bis zur Papierfabrik Muskau über 50 km mit maximal 25 km/h fleißig vor sich hin. 1930 kam ein Tender dazu, gebaut von „Orenstein & Koppel“ in Berlin-Spandau.
Das Gefährt überstand Krieg und Nachkriegswirren und avancierte, inzwischen als die 99 3301 bei der Deutschen Reichsbahn eingeordnet – siehe das Damals war’s-Bild – 1974 zu einem wichtigen Bestandteil der Cottbuser Pioniereisenbahn. Nun braucht die alte Dame dringlichst Hilfe, das Fahrwerk macht es nicht mehr, nach dem Motto ‘Totgesagte leben länger’“.




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