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Cottbus: Zug rangiert bei „Glas und Spiegel“ - Märkischer Bote
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Cottbus: Zug rangiert bei „Glas und Spiegel“

30. Januar 2015 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Zug rangiert bei „Glas und Spiegel“

Der winterliche Blick richtete sich in die Pappelallee, wo das Spreewaldbahn-Gleis schon durch Normalspur ersetzt war

Leser haben die alte Trasse der einstigen „Spreewaldbahn“ erkannt:
„Für mich Ströbitzer eine leichte Übung“, schreibt Michael Kordon aus der Hans-Sachs-Straße. Die Spreewaldbahn in der Pappelallee; man sieht hinten ‘Glas und Spiegel’ und natürlich die Pappeln im Winter. Den Autos nach zu urteilen dürfte das Bild nach 1990 aufgenommen sein.“ Stimmt. Klaus Jung aus der Hans-Beimler-Straße bestätigt: „Ich habe dort selbst keinen Zug mehr fahren sehen aber die Gleisanlage kenne ich noch.“
Jens Pumpa aus der Rostocker Straße weiß es wieder ganz genau: „Ein letzter Rest der Spreewaldbahn blieb nach deren Stilllegung 1970 bestehen. Er diente als Anschluss für eine Fabrik, den Betriebshof der Straßenbahn und den Militärflugplatz (Kerosintransporte). 1983 erfolgte der Umbau auf Normalspur. Mit dem Niedergang der Industrie und der Schließung des Straßenbahndepots sowie des Flugplatzes gab es keinen Grund mehr für einen Weiterbetrieb. Die Gleise lagen noch bis etwa 2007. Der Neubau des mittleren Ringes im Bereich der Pappelallee begann am 28.03.2007. Bauende war am 27.06.2008.
„Danke für das schöne Bild“, schreibt uns Renate Brinke aus der Hagenwerderstraße. „Obwohl es noch gar nicht lange her ist, kann man sich diese Verkehrssituation kaum noch vorstellen. Die Pappeln sind inzwischen gefällt, die Gleise abgerissen und die ruhige Strasse zu einer Umgehungsstraße ausgebaut. – Ich freue mich auf das nächste Rätsel.“
Brigitte Albrecht vom Striesower Weg freut sich über die Werkstätten der einstigen PGH „Glas und Spiegel“, heute Glaserei Wolfgang Baatz. „Ursprünglich war es die Flachglas-Glaserei und -Veredlung der Firma Rodig, wo ich meine Fachberufsausbildung absolvierte. Das Glas wurde per Waggon von den Glaswerken Torgau, Aken/Elbe, Horka und weiteren Betrieben angeliefert. Entladen wurde in den Abendstunden. Das Anschlussgleis war dafür sehr günstig. Der Beruf des Glasers ist sehr umfassend. Wir haben an Glasereien bis Guben geliefert. Scheiben wurden auf Maß geschnitten und vor Ort eingesetzt.“
Herzlichen Dank allen, die uns so oder ähnlich schrieben; den diesmal „Verirrten“ neuen Mut. Gewonnen hat diesmal Rainer Wollmann vom Tannenweg im  Kolkwitzer Ortsteil Hänchen. Herzlichen Glückwunsch.




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